Kultur und Geschichte - Ortsfamilienbuch Berk/Eifel


Angebot für Familienforscher:

Für die Familienforscher in unseren Pfarreien liegt ein gedrucktes Familienbuch vor. Es enthält den Nachweis sämtlicher Familien der Pfarre Berk von ca. 1755 bis 1899 mit Angaben über Taufen, Heiraten und Sterbefällen. Das Buch ist nach Familien geordnet und jeder kann seine Vorfahren leicht selbst finden. Darin eingearbeitet wurden auch alle verfügbaren Angaben aus den zivilen Registern der Bürgermeisterei Udenbreth, zu der Berk damals lange Zeit gehörte. Jeder, der Vorfahren in Berk hat, wird diese in dem Buch finden und damit nachweisen können.
Außerdem enthält das Buch einen geschichtlichen Abriss der Pfarrei. Das Buch hat 364 Seiten mit einem Hartdeckeleinband und kostet 32 Euro. Darin enthalten ist eine Spende an die Pfarrei Berk von 2 Euro pro Buch. Das Buch ist eine ideale Ergänzung zur Berker Hausgeschichte.
Wir danken dem Bearbeiter Josef Gietzen für seine jahrelange Arbeit beim Zusammenstellen der Familien. Sein Werk ist mustergültig aufgebaut und beispielgebend für die Erstellung solcher Familienbücher.

Der Arbeitskreis für Kultur und Geschichte

Orts-Familienbuch der Pfarre Berk,

St. Brictius

Erstellt von Josef Gietzen, Seelze-Lohnde



Einleitung

Eine Kirche hatte Berk schon im 12. Jh. In einer Liste der Abgaben an den Erzbischof ("liber valoris") aus dem Jahr 1378 ist im Eifeldekanat zum Ort "Basingheim" noch "Nurberg capella" eingetragen. Ob es sich dabei um Berk handelt, ist nicht nachzuweisen. Kollator der Kapelle waren die Herren von Kronenburg. Im 18. Jh. bemühten sich die Bewohner um rechtliche und seelsorgliche Selbständigkeit ihrer Kirche, die seit 1713 einen eigenen Vikar hatte. Erster Vikar war Johannes Heinrich Stockart (1713-1715). 1719 gestattete der Kölner Erzbischof die Spendung der hl. Taufe in der Kapelle, einen eigenen Friedhof hatte sie schon 1621, die Ehe mußte aber weiterhin in der Pfarrkirche Kronenburg geschlossen werden. 1768 veranlaßte Adolf Scholzen die Gründung der Bruderschaft von den Heiligen Vierzehn Nothelfern. Seitdem besteht eine Wallfahrt zu diesen Heiligen nach Berk.

Bei der Neuorganisation im linksrheinischem Gebiet als Folge des Friedens von Lunéville 1801, wodurch dieses zu Frankreich kam, wurde 1803 Berk Pfarre im Kanton Kronenburg im "französischen" Bistum Lüttich. Erster Pfarrer war Johann Heinrich Merkes (1803-1810). 1818 wurde der gesamte Kanton dem Bistum Aachen zugeteilt und nach dessen Aufhebung war Berk Pfarre im Dekanat Blankenheim des Erzbistums Köln. 1925 wurde das Dekanat Kronenburg gegründet, das bis 1973 bestanden hat.

Im vorliegenden Familienbuch wurden alle Familien der Gemeinde Berk mit den
umliegenden Ortschaften die Zeit des frühen 18. bis Ende 19. Jh. rekonstruiert. Dafür
wurden vor allem die katholischen Kirchenbücher von Berk. Die Arbeitskopien der Original-Kirchenbücher wurden freundlicherweise vom Pfarrarchivar und Sprecher des Arbeitskreises, Herrn Bodo Bölkow, zur Verfügung gestellt, wofür ich an dieser Stelle ausdrücklich danken möchte.

Zur Ergänzung wurden die sehr aussagekräftigen und zuverlässigen Zivilstandsregister des früheren Standesamtes Udenbreth herangezogen, die (wie überall im linksrheinischen Gebiet) um 1796 einsetzen. Es handelt sich dabei um die Geburts-, Heirats- und Sterbeakten aus dem Zeitraum 20.07.1796 (Jahr IV der Französischen Republik) bis 31.12.1899. Die
Originalakten werden heute im Standesamt Hellenthal/Eifel aufbewahrt, dem ebenfalls
Dank für die freundliche Kooperation gebührt. Des weiteren wurden Informationen aus den Kirchenbüchern von Kronenburg (1800 - 1803) benutzt.



Die Kirchenbücher geben oft nur lückenhafte und bisweilen fehlerbehaftete Informationen.
Dabei beruhen die Widersprüche und Fehler in den Kirchenbüchern u. a. auf der
Gewohnheit, nach Hörensagen zu notieren, und auf der fehlenden verbindlichen
Rechtschreibung. Erst die Einführung der Standesämter und die Verbreitung der
Schreibfähigkeit in der Bevölkerung hat im Laufe des 19. Jh. zu einer Zementierung der
Schreibgewohnheiten geführt. So haben sich die Familiennamen 300 Jahre nach ihrer
Entstehung stabilisiert und in der heutigen Form gefestigt.
An dieser Stelle soll eine detaillierte Beschreibung der Kirchenbücher folgen:



a) Kronenburg

Taufen ab 1800 - 1803, Seite 005 - 008
Heiraten ab 1799 - 1803, Seite 215 - 218
Sterbefälle ab 1799 - 1803, Seite 314 - 315



b) Berk

KB 77: Taufen 1803 - 1844, Seite 001 - 103

KB 77: Sterbefälle 1803 - 1843, Seite 104 - 151

KB 77: Heiraten 1803 - 1841, Seite 152 - 183

KB 77: Firmung 1807 und 1829, Seite 184 - 186

KB 78: Sterbefälle 1841 - 1899, Seite 001 - 144

KB 79: Heiraten 1841 - 1899, Seite 001 - 083

KB 80: Geburten 1843 - 1899, Seite 001- 195



Im Kirchenbuch Berk ist es besonders schmerzlich, dass die Sterbefälle wenig ergiebig sind, sodass hier auf die Sterberegister des Zivilregisters zurückgegriffen werden musste, um die
Sterbefälle eindeutig zuordnen zu können.



Benutzungshinweise:

Die Anordnung im Familienbuch folgt dem Alphabet, wobei die Familiennamen auf B/P,
C/K, D/T und G/K jeweils einer normierten Schreibweise zugeschlagen wurden. Diese
Hauptform des Namens entspricht der heute geläufigen oder zumindest häufigsten Form.
Innerhalb eines Familien-Kapitels erscheinen die Familien in der Reihenfolge ihres zeitlichen Auftretens. Alle Familien sind durchgängig mit einer eindeutigen vierstelligen Nummer versehen, die zum Verweisen auf Eltern, Nachfahren und Patenschaften benutzt wird. Am Ende des Familienbuchteils findet man diejenigen Einträge aus dem Kirchenbuch,
die sich nicht zweifelsfrei zuordnen ließen. Bei der Erstellung des Familienbuches wurden
Abkürzungen weitestgehend vermieden.

Das Buch ist erhältlich bei:
CARDAMINA Verlag
Lessingstr. 15
56299 Ochtendung

Kontakt/Postanschrift:
Arbeitskreis Kultur & Geschichte
-Rathaus-
Schmidtheim, Hauptstr. 23
53949 Dahlem

Tel.: (0 24 47) 95 55 0
Fax: (0 24 47) 95 55 55

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