Wirtschaftsplan 2018 für das Abwasserwerk verabschiedet

Investitionsplan geprägt durch Sanierungsvorhaben an den Abwasserkanälen in Schmidtheim und Dahlem

Der Rat hat auf Empfehlung des Betriebsausschusses für den gemeindlichen Eigenbetrieb "Abwasser" den Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 Ende vergangenen Jahres verabschiedet.

Bereits in den Beratungen des Abwasserausschusses war die weitere Fremdwasserbeseitigung und zwar in den Orten Schmidtheim und Dahlem ein breites Thema. Der Abwasserausschuss unter Vorsitz des Ratsherrn Bernd Müller gab grünes Licht für die Sanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße in Schmidtheim und Ursprungstraße in Dahlem und entschied, die Bauleistungen auszuschreiben.

Noch im Frühjahr diesen Jahres soll mit den Sanierungsarbeiten zur Fremdwasserbeseitigung in der Ursprungstraße in Dahlem begonnen werden und in der zweiten Jahreshälfte ist wegen der noch erforderlichen Vorbereitungen mit der Sanierung der Kanäle in der Bahnhofstraße in Schmidtheim zu rechnen.

Die Aufwendungen im Erfolgsplan 2018 sind mit rd. 1,6 Mio. € gegenüber dem letzten Jahr fast unverändert geblieben. Enthalten sind in den Aufwendungen für 2018 umfangreiche Instandhaltungen und Reparaturen an Kanälen, Kläranlagen, Pumpstationen und Regenüberlaufbecken von insgesamt etwa 360.000,00 €, wobei die Überarbeitung defekter Kanäle mit rd. 310.000,00 € die größte Aufwandsposition darstellt.

Der Vermögensplan, der die Investitionen beinhaltet, besitzt einen Umfang von 1,86 Mio. €. Hier schlagen die Kanalsanierungsarbeiten in Dahlem und Schmidtheim mit rd. 1,3 Mio. € in diesem Jahre besonders zu Buche. Einbezogen sind auch noch Restkosten aus den Sanierungsmaßnahmen im Ort Schmidtheim des vergangenen Jahres.


Fremdwasserbeseitigung weiterhin eine große und kostenträchtige Aufgabe

Das Abwasserwerk muss nicht nur aus wasserrechtlichen sondern auch aus finanziellen Gründen eine Reduzierung des Fremdwasseranteils im Kanalsystem erreichen.

Nach den letzten Feststellungen ist der Fremdwasseranteil im Ort Dahlem weiterhin außerordentlich hoch. Mit der Reduzierung der Fremdwassermengen können natürlich die Betriebskosten vermindert werden, weil abgeleitetes Fremdwasser nicht gemeinsam mit dem Schmutzwasser abwassertechnisch behandelt werden muss und somit die Reduzierung der Abwassermenge eine positive Wirkung auf die Abwassergebühren hat. Es ist auch angesichts des großen Kostenvolumens notwendig, die Beseitigung des Fremdwasseraufkommens durch Instandsetzung schadhafter Kanäle in mehreren jährlichen Abschnitten durchzuführen, damit dies finanziell auch vom Abwasserwerk geschultert werden kann. Auch kann durch diese Vorgehensweise die Abwassergebühr in einem moderaten Rahmen gehalten werden.

Im Ort Dahlem sind die ersten Sanierungsarbeiten "Rennpfad / Bahnstraße" abgeschlossen. Der Betriebsausschuss beschloss in seiner Sitzung die Fremdwassersanierung im Ort Dahlem in der Ursprungstraße fortzuführen, weil hier der nächsthöhere Fremdwasserzufluss im Ort festgestellt wurde. Mit diesem zweiten Sanierungsschritt ist die größte Beseitigungswirkung von Fremdwasser zu erzielen. Gerechnet wird hier mit Sanierungskosten in Höhe von bis zu 430.000,00 €. Es soll der Mischwasserkanal saniert und das Fremdwasser über den bereits vorhandenen verrohrten Talfluter abgeleitet werden. Auch wird zugleich eine neue Wasserleitung durch den Wasserverband Oleftal im Zuge der Kanalarbeiten mit verlegt. Auch die Fahrbahn wird durch die notwendig werdenden vielen Aufbrüche eine komplett neue Oberfläche erhalten.
Erforderliche Abstimmungen mit den Grundstückseigentümern werden in der nächsten Zeit stattfinden und die abwassertechnischen Sanierungsplanungen sowie die erforderliche Ausschreibung durchgeführt. Für das Frühjahr ist nach derzeitiger Zeitplanung der Maßnahmenbeginn anvisiert.

Im Ort Schmidtheim ist es angesichts des großen Kostenvolumens und auch aus technischen Gründen notwendig, die Beseitigung des immer noch hohen Fremdwasseraufkommens im Kanalsystem durch Instandsetzungen schadhafter Kanäle in zwei Abschnitten und zwar im Jahr 2018 und 2019 durchzuführen. Erste spürbare Erfolge wurden zuletzt durch die zwischenzeitlich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten in der Hauptstraße erzielt, wo große Fremdwassermengen zwischenzeitlich abgeleitet werden. Vorher waren bereits Fremdwassersanierungsarbeiten in der Reifferscheider Straße / Hauptstraße und später auch im Bahnhofsbereich durchgeführt worden und es werden große Menge des Fremdwassers bereits abgeleitet.

 
Die Fremdwassersanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße beginnen im Verlauf der zweiten Jahreshälfte. Die Arbeiten werden aufgrund des Umfanges bis in das Jahr 2019 andauern. Das Investitionsvolumen ist mit 1.3 Mio. € angesetzt. Hierin eingeschlossen ist auch durch die starken Aufbrüche in dem Straßenbereich eine völlige Erneuerung der Fahrbahnoberfläche.

Eine Kostenbeteiligung der Anwohner wird wegen der fast völligen Zerstörung der Fahrbahnoberfläche durch die Kanalbaumaßnahmen sowohl in Dahlem als auch in Schmidtheim ausgeschlossen.

Mit der Reduzierung der Fremdwassermengen durch die weiteren Maßnahmen in den beiden Orten werden für das Abwasserwerk Vorteile durch eine Verminderung der jährlichen Betriebskosten verbunden, was sich folglich positiv auf die Abwassergebühren auswirkt. So wird z.B. in Schmidtheim durch den geringeren Fremdwasseranteil im Schmutzwasser schon jetzt eine weit geringere Abwassermenge zur Kläranlage Dahlem gepumpt und betriebstechnisch dort verarbeitet. Allein in diesem Jahr werden rd. 15.000,00 € weniger Stromkosten den Abwasserhaushalt entlasten.

Wir werden über das weitere Vorgehen der Sanierungsarbeiten an dieser Stelle informieren.

Im Frühjahr soll mit den Kanalsanierungsarbeiten in der Ursprungstraße 
in Dahlem begonnen werden

Im Frühjahr soll mit den Kanalsanierungsarbeiten in der Ursprungstraße in Dahlem begonnen werden

Die Kanalsanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße in Schmidtheim werden in der
zweiten Jahreshälfte beginnen und voraussichtlich im Sommer 2019 beendet.

Die Kanalsanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße in Schmidtheim werden in der zweiten Jahreshälfte beginnen und voraussichtlich im Sommer 2019 beendet.



Steuern und Gebühren 2018

Die Steuer- und Gebührenfestsetzungen wurden vom Rat unserer Gemeinde in der Sitzung vor Weihnachten bestätigt. Er folgte damit den empfehlenden Beschlüssen des Abwasserausschusses und des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses.

Neue Festlegungen bei den Winterdienstgebühren, gleichbleibende Abwassergebühren, weiter sinkende Abfallgebühren und eine maßvolle Anhebung der Grund- und Gewerbesteuer lassen unter dem Strich für einen Durchschnittshaushalt keine sonderlichen Mehrbelastungen in 2018 erwarten. Wohneigentum bleibt in unserer Gemeinde nach wie vor bezahlbar und dies gilt es auch in der Zukunft möglichst zu erhalten, so die Meinung von Bürgermeister, Rat und Verwaltung.

Winterdienstgebühren

In der neuen Straßenreinigungs- und Gebührensatzung, zu der auch die Regelungen für den Winterdienst gehören, ist nunmehr eine einheitliche Winterdienstgebühr für alle Straßenkategorien festgelegt worden. Anstelle der bisherigen Unterscheidungen nach Straßen für den über- und innerörtlichen Verkehr und für die Anliegerstraßen mit daraus folgenden unterschiedlichen Gebührenhöhen ist nunmehr eine Gebühr für alle Straßenarten getreten. Wegen der hohen Kosten in der vergangenen Winterperiode 2016/17, die weit in das Jahr 2017 hineinreichte und des kürzlich früh einsetzenden Winters, ist eine Gebührenanpassung unvermeidlich geworden. Lag die Winterdienstgebühr nach Straßenarten gestaffelt bisher zwischen 0,66 € (überörtliche Straßen) und 0,79 € (Anliegerstraßen), ist die Gebühr mit nunmehr 0,88 € für alle Straßenarten gleich festgelegt worden. Für Anwohner in Anliegerstraßen mit einer angenommenen zu berücksichtigenden Grundstücksseite von z.B. 25 Metern bedeutet diese Gebührenanhebung, dass 2,25 € mehr für den Winterdienst im Jahr zu zahlen ist, was sicherlich keine sonderliche Mehrbelastung darstellen dürfte. Rund 85 % aller abgabepflichtigen Grundstückseigentümer wohnen an solchen Anliegerstraßen.

Bei der Kostenkalkulation wirken sich zu berücksichtigende Gebührenüberschüsse positiv auf die Gebühr aus. Die Gemeinde Dahlem nimmt bei den Winterdienstgebühren Platz 3 der günstigsten Gemeinden im Kreis Euskirchen ein. In den Kreisgemeinden werden Gebühren für den Winterdienst derzeit bis zu 1,50 € je lfdm. Grundstücksseite erhoben.

Abfallgebühren

Hatte der Bund der Steuerzahler Mitte diesen Jahres durch eine Befragung aller 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen festgestellt, dass die Gemeinde Dahlem bei den Abfallgebühren zu den preiswertesten Kommunen in Nordrhein-Westfalen gehört, so ergibt die Kalkulation für 2018, dass die Gemeinde erneut die Gebühr für die Restabfall- und Biomüllentsorgung absenken konnte. Die jährliche Grundgebühr erhöht sich zwar leicht um 4,66 €, jedoch sinkt die nach dem Tonnen-Volumen für den Restmüll ausgerichtete variable Gebühr von derzeit 0,84 € um 0,12 € auf nunmehr neu 0,72 € je Liter. Trotz der kostenmäßigen Auswirkungen für die breite Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürger findende Grünabfallsammelstelle auf der Dahlemer Binz, trugen zu diesem positiven Ergebnis insbesondere auch die berücksichtigten Gebührenüberschüsse aus Vorjahren zu der Gebührenminderung bei.

Somit sieht die Restmüllgebühr (einschließlich Jahresgrundgebühr) im kommenden Jahr wie folgt aus:

• 60-Liter Abfallbehälter 79,43 € (2017: 81,97 €)
• 80-Liter Abfallbehälter 93,33 € (2017: 98,77 €)
• 120-Liter Abfallbehälter 122,63 € (2017: 132,37 €)
• 240-Liter Abfallbehälter 209,03 € (2017: 233,17 €)

In den vorstehenden Müllgebühren ist zugleich die Bioabfallentsorgung enthalten. Anschlussnehmer, die eine ordnungsgemäße Eigenkompostierung auf ihrem Grundstück betreiben, erhalten auf diese Gebühr im Jahr 2018 einen Gebührenabschlag von 21,70 €, der aufgrund der Rechtsprechung niedriger ausfiel als im Jahr 2017.


Abwassergebühren

Es ist in der Gemeinde Dahlem mit ihrem Abwasserwerk erstaunlich, dass trotz der immensen Kostenbelastungen durch die  Bewirtschaftungs- und Instandhaltungsaufwendungen für das große Kanalnetz, der Kläranlagen sowie der topografisch bedingt vielen Pumpstationen und Regenüberlaufbecken, die Abwassergebühr in 2018 konstant bleiben wird. Diese Gebührenstabilität in 2018 bleibt, wenn auch weiter anstehende stark ins Gewicht fallende umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Kanälen in den Orten Dahlem und Schmidtheim vorgesehen sind. In der Ursprungstraße des Ortes Dahlem werden die Kanalsanierungen etwa 430.000 € kosten. Im Ort Schmidtheim und zwar in der Bahnhofstraße werden in 2018 rd. 650.000 € und weitere 650.000 € im Jahr 2019 für Sanierungsmaßnamen an den Kanälen erforderlich. Insgesamt stehen im kommenden Jahr Investitionen für Kanäle und Kläreinrichtungen in einer Größenordnung von rd. 1,9 Millionen € an. Die Jahresgrundgebühr von 66 € und die mengenbezogene Schmutzwassergebühr mit 3,41 €/m³ bleiben in 2018 unverändert. Auch die Niederschlagswassergebühr mit 0,58 €/m² befestigter Grundstücksfläche bleibt unangetastet.

Steuerhebesätze

Die Gemeinde Dahlem wird auch im kommenden Jahr mit zu den Gemeinden mit niedrigen Steuersätzen bei Gewerbe- und Grundsteuer gehören,  wenn auch eine moderate Anhebung in 2018 erfolgt.

Mit Blick auf ihre Finanzsituation war die Gemeinde gehalten, die Anhebung bei der Grundsteuer B von 450 v.H. auf 475 v.H. (+ 5,56 %) und bei der Gewerbesteuer von 425 v.H. auf 435 v.H. (+ 2,35 %) vorzunehmen. Auch bei der Grundsteuer A wurde eine Steigerung des Hebesatzes von 310 v.H. auf 350 v.H. beschlossen.

Im Durchschnitt besteht derzeit bei den Kommunen im Kreis Euskirchen bei der Gewerbesteuer ein Hebesatz von 478 v.H. Bei der Grundsteuer B besteht sogar ein noch viel höherer Durchschnittshebesatz von 551 v.H. und bei der Grundsteuer A besteht ein Hebesatz im Durchschnitt von derzeit 398 v.H. Ein weiterer Anstieg dieser Hebesätze bei anderen Kommunen im Kreis Euskirchen wird Presseberichten zufolge nicht ausgeschlossen.

Im Amtlichen Teil dieser Ausgabe sind die satzungsmäßigen Veränderungen für die Steuern und weiteren Abgaben des kommenden Jahres zu entnehmen.

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Arztversorgung in der Gemeinde Dahlem ist gesichert

Dr. Dieter Hodecker übergibt an Dr. Norman Marian

Dr. Dieter Hodecker war 30 Jahre ein sehr beliebter und anerkannter Hausarzt für die Menschen in der Gemeinde Dahlem und darüber hinaus. Durch seinen intensiven Einsatz ist es Dr. Hodecker gelungen, die Nachfolgesituation in der Praxisgemeinschaft Eifel in Dahlem langfristig zu regeln. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Gemeinde Dahlem und die Menschen in den Nachbargemeinden.

Mit Ende des Jahres 2017 wird Dr. Hodecker seinen aktiven Dienst in der Praxis am Teichweg beenden und die Praxis an seinen Nachfolger Dr. Norman Marian übergeben. Dr. Marian ist in der Nordeifel geboren und aufgewachsen und hat bereits in den vergangenen Jahren immer wieder in der Praxisgemeinschaft gearbeitet. Herr Dr. Marian wird den Praxisstandort Dahlem wie gewohnt zusammen mit den ärztlichen Partnern dieser Praxisgemeinschaft fortführen.

In einer kleiner Abschiedsfeier dankte Bürgermeister Jan Lembach dem "Landarzt" Dr. Dieter Hodecker und seiner Familie für sein unermüdliches Wirken zum Wohl der Menschen in der Region. Seine vielen Patienten werden sich dankbar an die Arbeit und Hilfe erinnern. Als Glücksfall für die Gemeinde bewertet Bürgermeister Lembach, dass sich Dr. Norman Marian für die Nachfolge von Dr. Hodecker entschieden hat. Das ist nicht selbstverständlich und hat im ländlichen Raum zum bekannten Ärztemangel geführt. Dafür gilt Dr. Marian schon heute ein herzlicher Dank.

Neben der Hausarztpraxis in Dahlem ist die gesamte gesundheitliche Versorgung in der Gemeinde gut aufgestellt:
Zahnarztpraxen gibt es in Dahlem mit Frau Dr. Esther Wurst und in Schmidtheim mit Dr. Ferdinand Leuschen. In der Hausarztpraxis in Dahlem arbeitet auch die Psychotherapeutin Helene Bensberg, in Schmidtheim betreibt Heilpraktikerin Lydia Schramm eine Naturheilpraxis.
Für ältere Menschen mit Pflegebedarf gibt es das Altenpflegeheim "Haus Marienhöhe" vom Saarländischen Schwesternverband. Und direkt gegenüber nimmt die Caritas-Tagespflege "St. Anna" ab Mitte Januar 2018 ihren Betrieb auf.

Praxisgemeinschaft Eifel, Teichweg 23, 53949 Dahlem, Tel.: 02447 1818
Sprechstunden: Montag - Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr, Montag & Donnerstag: 15:00 - 18:00 Uhr
www.praxisgemeinschaft-eifel.de

Dr. Dieter Hodecker (links) übergibt die hausärztliche Praxis in Dahlem an Dr. Norman Marian (rechts)

Dr. Dieter Hodecker (links) übergibt die hausärztliche Praxis in Dahlem an Dr. Norman Marian (rechts)



Erfolgreiches Jahr 2017 – Gemeindearbeit im Rückblick

Wie in den letzten Jahren bleibt die Einwohnerzahl der Gemeinde Dahlem stabil. Die Sterbefälle (65) übersteigen die Anzahl Geburten (31) erheblich. Dagegen ist die Bilanz der  Wegzüge (189) und der neuen Bürgerinnen und Bürgern (218) positiv (alle Werte Stand 01.12.2017). Auch bei der jüngeren Generation gibt es eine gute Basis in der Gemeinde: Die Katholische Grundschule nähert sich der Schülerzahl 200, die Kindergärten in den 3 Orten sind sehr gut belegt. Mit Um- und Ausbaumaßnahmen in Schule und Kindergärten wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. 
 
Der Verkauf von Baugrundstücken in der Gemeinde hat in diesem Jahr deutlich erhöht. Insgesamt 35 Baugrundstücke wechselten den Eigentümer, davon 12 aus dem Eigentum der Gemeinde und 23 von privat. In den meisten Fällen werden die Grundstücke innerhalb weniger Jahre bebaut. Einige Baugrundstücke werden bereits bebaut, insgesamt wurden in 2017 im Gemeindegebiet 10 Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser erteilt.
Auch die Zahl der verkauften Häuser war in diesem Jahr mit 35 wieder sehr hoch. Das bedeutet in den meisten Fällen auch eine Renovierung der alten Häuser und häufig den Zuzug von neuen Bürgerinnen und Bürgern.


Ortsdurchfahrt Schmidtheim saniert
Ursprünglich als so genannte Fremdwassersanierung begonnen, wurden die Arbeiten auf rund 500m zwischen der Urftbrücke im Norden und Neustraße im Süden zu einer Komplettsanierung der Ortsdurchfahrt und der Einfahrten in die Nebenstraßen.
Zur Verkehrsberuhigung und späteren Neugestaltung des Dorfplatzes wurde in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW im oberen Bereich die Straßenführung leicht verlegt. Ebenso wurden die Gehwege durchgängig instandgesetzt und die gesamte Fahrbahnfläche erneuert. Rund 1,5 Mio. € wurden aus unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten in die Gesamtmaßnahme investiert.
Im kommenden Jahr ist die Neugestaltung des Dorfplatzes geplant, sofern die Bezirksregierung Köln die Fördermittel hierfür bewilligt.

Das Städtebauprojekt geht erfolgreich weiter
Auch im Jahr 2017 hat das Städtebau-Projekt seine Spuren im Ort Dahlem hinterlassen. Im Mittelpunkt stand dabei die öffentliche Maßnahme um die Kirche. Nachdem im Vorjahr die beiden Abrißhäuser entfernt wurden, sind Straßen und Gehwege breiter und komfortabler gestaltet. Durch intensive Bemühungen der Gemeindeverwaltung konnte auch das leerstehende Haus hinter der Apotheke abgerissen werden. Die neue Situation ist ein großer Gewinn für die Ortsmitte Dahlem.
Genauso erfolgreich haben sich die privaten Maßnahmen im Städtebau-Projekt entwickelt. Über 50 Architektenberatungen und bisher 35 abgeschlossene Maßnahmen haben das Ortsbild im Sanierungsgebiet deutlich verbessert. Und noch bis zum Jahr 2020 können Renovierungsmaßnahmen an Dach, Fassade und Hof finanziell gefördert werden.   

Internetversorgung verbessert
An einigen Stellen in der Gemeinde konnten und können weitere Lücken beim schnellen Internet geschlossen werden. In Schmidtheim verlegte das Unternehmen innogy im Rahmen der Sanierung der Ortsdurchfahrt weitere Glasfaserkabel. Im Neubaugebiet am "Holunderweg" in Dahlem wird erstmals Glasfaser bis in das Haus mit mindestens 300Mbit/sec angeboten. Die übrigen Lücken wird ab 2018 das Förderprojekt zusammen mit dem Kreis Euskirchen schließen.

Grundschule und Kindergärten
Aufgrund der Kinderzahl durch Geburten und Zuzüge sowie Kinder aus Nachbargemeinden sind Grundschule und Kindergärten jetzt und in der Zukunft gut belegt. Weichenstellungen erfolgten für Investitionen im kommenden Jahr für unsere Kinder durch eine Modernisierung des Gebäudes der offenen Ganztagsschule, einen Erweiterungsbau für ein verbessertes Betreuungsangebot im Kindergarten Dahlem und einen Umbau der Wasch- und Toilettenräume im Kindergarten Schmidtheim. 

Förderschule in Schmidtheim verkauft
Aufgrund der politischen Vorgaben musste der Teilstandort Schmidtheim der Förderschule auf Anordnung der Bezirksregierung Köln leider geschlossen werden. Das ab Mitte des Jahres leerstehende Gebäude konnte aber noch in diesem Jahr an einen Investor aus der Gemeinde veräußert werden. Das Konzept sieht ein generationenübergreifendes Wohnen vor.

Vereinshaus Dahlem 
Die Entwicklungen um das Vereinshaus waren auch 2017 ein Schwerpunkt der Dorfentwicklung in Dahlem. Anfang des Jahres übernahm die Gemeindeverwaltung nach einstimmigem Ratsbeschluss das Gebäude im Eigentum. Mit dem Förderverein Dorfentwicklung Dahlem wurde ein Pachtvertrag geschlossen, so dass die Bewirtschaftung und das Management des Gebäudes langfristig in guten Händen sind.
Zur Jahresmitte konnte in Abstimmung mit der Kreisverwaltung Euskirchen auch der Jugendraum im Bestand gesichert werden.
Und im November erhielt die Gemeindeverwaltung den Förderbescheid für die Sanierung. In den kommenden zwei bis drei Jahren ist die schrittweise Sanierung des Saalbaus geplant. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 510.000 € werden zu 90% vom Land NRW gefördert. 10% Eigenfinanzierung hat der Rat der Gemeinde zur Verfügung gestellt. 
Voraussetzung für das Gesamtprojekt war und ist die Bereitschaft des Fördervereins Dorfentwicklung Dahlem das Vereinshaus sofort von der Gemeinde anzumieten. Der Förderverein übernimmt die laufende Unterhaltung des Gebäudes sowie das organisatorische Management und die Vermietung für Veranstaltungen. Und wenn auch in Zukunft viele Bürgerinnen und Bürger das Haus für Veranstaltungen nutzen und besuchen, dann wird der dauerhafte Erhalt gelingen.

Kronenburger See
Der Schülerruderverein Kronenburger See hat mit vielen Spendern und Sponsoren sowie tatkräftiger Unterstützung das Ruderhaus am See errichtet. Eine gute Basis für die weitere Entwicklung des weithin einmaligen Rudervereins.    
Am Seeufer wurde im Herbst die Steganlage für den Tretbootverleih erneuert und die sehr alte und abgängige Anlage ersetzt. Die Finanzierung der rund 60.000€ wurde durch das Land NRW unterstützt.
Mit der Webcam auf der neuen Internetseite www.kronenburger-see.de hat man jederzeit auf der ganzen Welt einen aktuellen Blick auf den See.

10 Jahre Partnerschaft mit Sarzeau gefeiert
Offiziell seit 10 Jahren besteht die vielfach gelebte Städtepartnerschaft mit der bretonischen Gemeinde Sarzeau. In vielen Besuchen und Begegnungen in der Eifel und in der Bretagne haben sich durch enge Freundschaften zwischen den Menschen die europäischen Gedanken gefestigt.
Das erste Jubiläum wurde 2017 angemessen gefeiert. Ende April kamen nahezu 100 Bürgerinnen und Bürger aus Sarzeau nach Dahlem, Ende September machten sich dann rund 80 Menschen aus Dahlem und den Nachbarorten auf den Weg in die Bretagne. Auf beiden Seiten, in beiden Ländern sorgten vielfältige Begegnungsprogramme für unvergessliche Momente.
 

Auch dies war in 2017 wichtig:

  • Die Nachfolge von Dr. Dieter Hodecker in der Praxisgemeinschaft Eifel in Dahlem ist mit Dr. Norman Marian ab 2018 gesichert. Seit diesem Jahr arbeitet Psychotherapeutin Helene Bensberg in der Praxis.
  • Mit der Caritas-Tagespflege gegenüber "Haus Marienhöhe" in Dahlem wird ab 2018 das Leben im Alter in der Gemeinde erleichtert. Für die Mietwohnungen in dem Haus werden sich Alt- und Neubürgern interessieren.
  • Für die rund 250 km Wirtschaftswege im Eigentum der Gemeinde wurde in diesem Jahr ein Konzept erstellt, damit Erhaltungsmaßnahmen zukünftig zielgerichtet erfolgen können.
  • Seit diesem Jahr bezieht die Gemeindeverwaltung für alle kommunalen Verbrauchsstellen ausschließlich nachhaltig erzeugten Grünstrom der Energie Nordeifel.
  • Die Gemeindeverwaltung fährt jetzt auch elektrisch mit einem Renault Zoe und mit Grünstrom der Energie Nordeifel.
  • Die touristische Zusammenarbeit mit der Nordeifel Tourismus GmbH hat sich im ersten Jahre der Zusammenarbeit gut entwickelt. 
  • Die Auszubildenden sind wichtiger Bestanteil der Gemeindeverwaltung, arbeiten engagiert und erzielen herausragende Prüfungsergebnissen
  • Die Landtagswahl und die Bundestagswahl hat die Gemeindeverwaltung in diesem Jahr zusammen mit zahlreichen Wahlhelfern tadellos abgewickelt.
  • Der Ort Dahlem feierte mit einem beeindruckenden Festwochenende und vielen Gästen sein 1.150jähriges Bestehen.
  • Bei schönstem Wetter kamen im September über 5.000 Menschen zum Flugplatzfest anlässlich des 60jährigen Bestehens des Flugplatzes.
  • Auf dem Grünabfall-Sammelplatz wurden 2017 rund 180 Tonnen Grünabfall von vielen hundert Menschen angeliefert.
  • Die Dahlemer Stiftung hat ihre Arbeit aufgenommen und erste Förderungen ausgesprochen.
  • Die Flüchtlinge in der Gemeinde sind durch die intensive Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen gut integriert, zahlreiche Menschen haben inzwischen eine Arbeitsstelle gefunden.


Das ist eine gute Bilanz für das Jahr 2017. Und weitere wichtige Maßnahmen, Initiativen und Projekte sind in Vorbereitung. Bei allen positiven Entwicklungen gibt es auch immer wieder Dinge, die nicht oder noch nicht zur Zufriedenheit der Gemeinde laufen. Die Gemeindeverwaltung ist aber auch bei zahlreichen Sachverhalten nicht zuständig oder muss auf die Zustimmung von anderen Behörden und Partnern warten.
Die Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit an die Gemeindeverwaltung und die gewählten Vertreter wenden. Bürgermeister Jan Lembach, die Ortsbürgermeisterin und Ortsbürgermeister in den 6 Orten, der Gemeinderat mit seinen 20 Ratsmitgliedern sowie die Gemeindeverwaltung mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden sich stets für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem einsetzen.

 



Neue Bushaltestelle in Dahlem „Trierer Straße“

Ein weiterer Mosaikstein zur Verbesserung des Angebotes im öffentlichen Personennahverkehr in unserer Gemeinde wurde kürzlich gelegt. Es ist eine neue Bushaltestelle in der Trierer Straße für beide Fahrtrichtungen und zwar einmal in Höhe des Baugebietes "Talblick" und zum anderen an der Einmündung der Straße "Auf dem Joch" eingerichtet worden.

Die Bushaltestellen wurden am 10.12.2017 in Betrieb genommen und ersparen unseren Bürgerinnen und Bürgern aus den Wohnbereichen im Umfeld der Trierer Straße längere Wege zu den Bushaltestellen in der Dorfmitte (Kölner Straße und Bahnhofsvorplatz).

Gute ÖPNV Verbindungen und ein Bedienungsstandard mit Haltestellen in zumutbarer Nähe der Wohngebiete sind für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger von wesentlicher Bedeutung. Für die Ziele und Aufgaben die zur Attraktivität bzw. Qualität des Verkehrsangebotes im Rahmen des Taxibusverkehrs in unserer Gemeinde beitragen, werden sich Rat und Verwaltung weiter einsetzen.

Informationen über das ÖPNV-Angebot können Sie auf der Homepage www.dahlem.de unter "Mobil in Dahlem" entnehemen.

An der neuen Haltestelle in der Trierer Straße Ortsbürgermeisterin Marita Schramm, Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeiner Vertreter Helmut Etten.

An der neuen Haltestelle in der Trierer Straße Ortsbürgermeisterin Marita Schramm, Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeiner Vertreter Helmut Etten.



Förderbescheid für Vereinshaus Dahlem - Land NRW unterstützt die Sanierung

Das Vereinshaus ist seit fast 110 Jahren eine wichtige Versammlungsstätte mit langer Tradition und damit auch kulturelles Zentrum im Ort Dahlem. Für einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro hat die Gemeinde Dahlem Anfang des Jahres das Vereinshaus von der St. Michaels-Schützenbruderschaft Dahlem erworben. Vorausgegangen waren in den vergangenen zwei Jahren viele Gespräche und Abstimmungen mit dem früheren Eigentümer, Planern, Vereinen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern und politischen Vertretern sowie ein einstimmiger Beschluss im Gemeinderat.
In den kommenden zwei bis drei Jahren ist die schrittweise Sanierung des Saalbaus geplant. Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben hierfür einen umfassenden und erfolgreichen Antrag im NRW-Förderprogramm "Integration im Quartier" an die Bezirksregierung Köln gerichtet. Zur Unterstützung dieser Sanierung übergab Regierungspräsidentin Gisela Walsken jetzt den Förderbescheid an Bürgermeister Jan Lembach und Dahlems Ortsbürgermeisterin Marita Schramm. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 510.000 € werden zu 90% vom Land NRW gefördert. 10% Eigenfinanzierung hat der Rat der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
Aufgrund der zahlreichen Anträge in ganz NRW konnte nur jeder vierte Antrag von der Bezirksregierung zur Förderung ausgewählt werden. Die Gemeinde Dahlem mit dem Vereinshaus ist dabei, was den Erfolg und die Bedeutung unterstreicht.
Voraussetzung für das Gesamtprojekt war und ist die Bereitschaft des Fördervereins Dorfentwicklung Dahlem das Vereinshaus sofort von der Gemeinde anzumieten. Der Förderverein übernimmt die laufende Unterhaltung des Gebäudes sowie das organisatorische Management und die Vermietung für Veranstaltungen. Aber auch die tätige Mithilfe der Bürgerinnen und Bürgern von Dahlem ist erforderlich. Das kann durch Mitarbeit bei den Sanierungsarbeiten und durch die finanzielle Unterstützung mit Spenden der Fall sein. Und wenn auch in Zukunft viele Bürgerinnen und Bürger das Haus für Veranstaltungen nutzen und besuchen, dann wird der dauerhafte Erhalt gelingen.
Bürgermeister Jan Lembach und Ortsbürgermeisterin Marita Schramm dankten Regierungspräsidentin Gisela Walsken bei der Übergabe des Förderbescheides in Höhe von 461.667 € für diese Unterstützung. Der Dank geht gleichermaßen an alle Menschen, die sich bisher für das Projekt eingesetzt haben.

Regierungspräsidentin Gisela Walsken von der Bezirksregierung Köln (mi.) übergab den Förderbescheid an Ortsbürgermeisterin Marita Schramm (r.) und Bürgermeister der Gemeinde Dahlem Jan Lembach (l.).

Regierungspräsidentin Gisela Walsken von der Bezirksregierung Köln (mi.) übergab den Förderbescheid an Ortsbürgermeisterin Marita Schramm (r.) und Bürgermeister der Gemeinde Dahlem Jan Lembach (l.).



Neubaugebiet in Dahlem mit schnellem Internet

Im Neubaugebiet "Markusstrasse" in Dahlem werden derzeit mit dem neuen "Holunderweg" zahlreiche Neubaugrundstücke erschlossen. Diese Arbeiten werden in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Neben den üblichen Ver- und Entsorgungsleitungen legt der Versorger e-region eine Erdgasleitung. Und das Unternehmen innogy verlegt Glasfaseranschlüsse zu jedem Grundstück. Damit sind derzeit Internetanschlüsse mit einer Übertragungsrate von bis zu 300 Mbit pro Sekunde möglich. Und auch für die zukünftigen Entwicklungen mit noch schnellerem Internet sind die Glasfaseranschlüsse ausgelegt. Neben der tollen, sonnigen und ruhigen Lage am Ortsrand ein Grund mehr für ein Baugrundstück am Holunderweg in Dahlem.



Tour der France 2018 in der Partnergemeinde Sarzeau -

Bürgermeister David Lappartient ist Chef des Weltverbandes

Der Bürgermeister von Dahlems Partnergemeinde Sarzeau, David Lappartient, stammt aus einer radsportbegeisterten Familie und ist bereits lange Jahre als Funktionär im Radsport tätig. Er war schon Präsident des Französischen und Präsident des Europäischen Radsportverbandes.
Im September 2017 gelang David Lappartient der große Erfolg, als er mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten des Radsport-Weltverbandes UCI gewählt wurde. Die UCI bündelt die 179 nationalen Radsportverbände und organisiert alle Disziplinen des Radsports und richtet für diese jeweils Weltmeisterschaften bzw. Rennserien aus.

Passend dazu macht im kommenden Jahr das bedeutendste Radrennen, die Tour de France, Station im bretonischen Sarzeau. Die 4. Etappe führt am 10. Juli 2018 von La Baule über 192 km und endet mit dem Zieleinlauf in Sarzeau.
Die Gemeinde Dahlem wünscht Bürgermeister David Lappartient viel Erfolg für die neue (weitere) Aufgabe und der Partnergemeinde Sarzeau eine erlebnisreiche Tour de France. Vielleicht ist dieses Ereignis für einige Dahlemer der Grund für einen Besuch in der Partnergemeinde.

Bürgermeister David Lappartient (mi.) freut sich auf das Etappenziel der Tour de France 2018 in Sarzeau.

Bürgermeister David Lappartient (mi.) freut sich auf das Etappenziel der Tour de France 2018 in Sarzeau.



Veranstaltungskalender Gemeinde Dahlem 2018

Die Nordeifel Tourismus (www.nordeifel-tourismus.de) übernimmt seit diesem Jahr die regionale touristische Vermarktung auch für die Gemeinde Dahlem.

Damit werden die touristischen Angebote in unserer Gemeinde professionell beworben. Dazu gehört auch ein entsprechender Veranstaltungskalender.


Unter www.nordeifel-tourismus.de/veranstaltungen/veranstaltung-melden/ können Vereine und Einzelpersonen ihre Veranstaltungen direkt in den regionalen Veranstaltungskalender eingeben. Das ermöglichst eine gute Verbreitung der Termine.

Ab 2018 wird die Gemeindeverwaltung Dahlem den Veranstaltungskalender nicht mehr eigenhändig selbst erstellen. Stattdessen wird aus der Datenbank der Nordeifel Tourismus der Veranstaltungskalender mit den Dahlemer Terminen auf der Internetseite der Gemeinde Dahlem eingebunden. So müssen die Termine nur einmal eingegeben werden und können vielfach auf verschiedenen Internetseiten präsentiert werden.

Mit reduziertem Aufwand werden zukünftig die Termine und Veranstaltungen in der Gemeinde Dahlem einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Daher empfiehlt die Gemeindeverwaltung die Veranstaltungstermine für 2018 in das Portal einzugeben, damit diese breit beworben werden.

Für Rückfragen steht die Nordeifel Tourismus GmbH gerne zur Verfügung:


Sebastian Wiesen
Veranstaltungsmanagement / SocialMedia / PR
Nordeifel Tourismus GmbH
Bahnhofstraße 13 ∙ 53925 Kall
Tel. 02441. 99457-18 ∙ Fax 02441. 99457-29
wiesen@nordeifel-tourismus.de



Neues Baugebiet in Dahlem

Im Westen der kleinsten Gemeinde Nordrhein-Westfalens werden Grundstücke mit einer Größe zwischen 640 und 1000 Quadratmeter angeboten - VR-Bank Nordeifel eG und Vieten Immobilien als Partner der Gemeinde


Dahlem - Es sind echte Filetstücke, die die Gemeinde Dahlem, die VR-Bank Nordeifel eG und Vieten Immobilien derzeit anbieten. Auf einer Gesamtfläche von 35.000 Quadratmetern stehen an der Markusstraße, direkt gegenüber dem Seniorenheim Haus Marienhöhe, in Hanglage 33 Grundstücke zum Verkauf. 26 davon gehören der Gemeinde, zwei von ihnen sind bereits verkauft. Die Aussicht über Dahlem und die Eifel ist traumhaft.
"Das Neubaugebiet am Buchenweg, auf der anderen Seite der Markusstraße, ist gefüllt. Jetzt nehmen wir den nächsten Abschnitt in Angriff - an diesem schönen Plätzchen", berichtet Dahlems Bürgermeister Jan Lembach. Denn die Nachfrage nach Grundstücken in Dahlem ist da, die kleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens ist stetig gewachsen. "1995 hatte Dahlem noch 1400 Einwohner, mittlerweile sind es 1650", so Lembach weiter.
Das liegt auch an der guten Infrastruktur in Dahlem, das mit Discounter, Bäcker, Metzger und weiteren Geschäften seinen Bewohnern alles bietet - inklusive eines Bahnanschlusses. "In Dahlem ist alles Wichtige im Ort", fasst Lembach das zusammen.
Die Grundstücke, die "Auf Mittelweg" (so die historische Flurbezeichnung) zum Verkauf stehen, sind zwischen 640 und 1000 Quadratmeter groß. Sie richten sich vor allen Dingen an junge Familien, die auf der Suche nach einem geeigneten Platz für ihr Eigenheim sind. Denn Dahlem verfügt über einen Kindergarten und eine Grundschule. "Jeder, der herkommt, erhält für sein Kind auch garantiert einen Platz", verspricht Lembach. Er ergänzt: "Das heißt natürlich nicht, dass sich nur Familien hier ansiedeln dürfen. Andere Interessenten sind ebenfalls herzlich willkommen."
Entstehen werden drei Häuserreihen. Eine liegt an der Markusstraße, die anderen beiden werden über den neu geschaffenen Holunderweg erreichbar sein. Die Grundstücke werden einen Gasanschluss erhalten, außerdem werden Glasfaserleitungen verlegt. "Bis ins Haus mit einer Geschwindigkeit von 300 MBit/s", verspricht Lembach.
Die VR-Bank Nordeifel eG und Vieten Immobilien aus Mechernich stehen der Gemeinde Dahlem zur Seite. "Wir freuen uns riesig, die bereits beim Projekt Waldpark bewährte Partnerschaft mit der Kommune fortzuführen", meint Wolfgang Merten vom Vorstand der Hausbank der Region. Die VR-Bank Nordeifel eG tritt dabei nicht nur als Vermarkter auf, sondern auch als Finanzierungspartner. "Der Erwerb eines Grundstücks und der Bau eines Hauses sind Entscheidungen fürs Leben", so Merten weiter. Das Angebot von neuen, preiswerten und hochklassigen Baugrundstücken wie nun in Dahlem sei wichtig für die Region."
Wer Interesse an einem der Grundstücke hat, wird gebeten, sich an Erwin Bungartz (Telefon: 02447/95550, E-Mail: bauen@dahlem.de) zu wenden.

pp/Agentur ProfiPress

Preisen das Neubaugebiet in Dahlem an: v.l. Alfred Kirch und Andrea Finder (Vieten Immobilien), Bürgermeister Jan Lembach, VR-Bank-Vorstand Wolfgang Merten, Dahlems Wirtschaftsförderer Erwin Bungartz und Ortsbürgermeisterin Marita Schramm, die auch Mitarbeiterin der VR-Bank Nordeifel eG ist. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Preisen das Neubaugebiet in Dahlem an: v.l. Alfred Kirch und Andrea Finder (Vieten Immobilien), Bürgermeister Jan Lembach, VR-Bank-Vorstand Wolfgang Merten, Dahlems Wirtschaftsförderer Erwin Bungartz und Ortsbürgermeisterin Marita Schramm, die auch Mitarbeiterin der VR-Bank Nordeifel eG ist. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Die Grundstücke liegen an der Markusstraße sowie am neugeschaffenen Holunderweg im Westen von Dahlem. Grafik: Gemeinde Dahlem

Die Grundstücke liegen an der Markusstraße sowie am neugeschaffenen Holunderweg im Westen von Dahlem. Grafik: Gemeinde Dahlem



Weitere Förderzusage für Städtebauprojekt Dahlem

Das Städtebauprogramm in Dahlem ist ein wahres Erfolgsprojekt und die Auswirkungen der Maßnahmen sind im Ort schon deutlich sichtbar. Im öffentlichen Bereich wurden in den letzten Monaten das Haus hinter der Apotheke abgerissen und der Kreuzungsbereich Kölner Straße/Trierer Straße und Bahnstraße umgestaltet. Insgesamt sind bisher rund 500.000€ in den öffentlichen Bereich investiert worden. 

Überragend ist die Bilanz bei den privaten Maßnahmen: 50 kostenlose Erstberatungen an Häusern im Sanierungsgebiet wurden durch den Architekten durchgeführt. Daraus ergaben sich bisher 40 Bewilligungsbescheide zur Förderung. 30 Maßnahmen an Dächern, Fassaden oder Höfen sind inzwischen abgeschlossen. Fast 450.000€ sind im privaten Bereich förderfähig investiert worden. 

Und das Förderprogramm geht noch weiter. Bis zum Jahr 2020 können private Hausbesitzer noch finanzielle Unterstützung für Renovierungsarbeiten erhalten.

Für die aktuellen Maßnahmen erhielt Bürgermeister Jan Lembach jetzt den Förderbescheid von Regierungspräsidentin Gisela Walsken von der Bezirksregierung Köln. Damit kann dieses erfolgreiche Programm fortgesetzt werden. Bürgermeister Jan Lembach dankte bei dieser Gelegenheit den Mitarbeitern der Bezirksregierung Köln für die gute Zusammenarbeit und den Dahlemer Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement im Städtebauprogramm.    



Gültigkeit des Dorfentwicklungskonzeptes Schmidtheim verlängert

Förderung privater Gestaltungsmaßnahmen im Ortskern von Schmidtheim weiterhin möglich


Die Gültigkeit des im Jahre 2011/2012 erarbeiteten Dorfentwicklungskonzeptes Schmidtheim endet im Dezember 2017. Das Dorfentwicklungskonzept sowie die im März 2017 erfolgte Festsetzung des Ortskerns von Schmidtheim ist Voraussetzung, um für private Grundstückseigentümer eine Förderung im Rahmen der Förderrichtlinie Dorferneuerung zu ermöglichen.
Der Gemeinde ist es gelungen, im Rahmen einer Fortschreibung des Dorfentwicklungskonzeptes bei der Bezirksregierung Köln zu erreichen, dass das Konzept für weitere 5 Jahre als Fördergrundlage anerkannt wird. Somit können Hauseigentümer im Ortskern von Schmidtheim bis zum 31.12.2022 entsprechende Förderanträge stellen.
Grundsätzlich förderfähig sind Erhaltungs-, Instandsetzungs- und Gestaltungsmaßnahmen privater Hauseigentümer an Gebäuden mit ortsbildprägendem Charakter. Derzeit beträgt der Fördersatz 35 % der Nettokosten.
Förderanträge sind unmittelbar bei der Bezirksregierung Köln, Dezernat 33 - Ländliche Entwicklung, Bodenordnung, 50606 Köln zu stellen.
Es empfiehlt sich, vor der Antragstellung die geplanten Maßnahmen mit den zuständigen Mitarbeitern der Bezirksregierung Köln abzustimmen. Ansprechpartner bei der Bezirksregierung ist Frau Elke Deling, tel. 0221/147-2367.


Dahlem, den 09.10.2017

Der Bürgermeister

- Jan Lembach -



Trinkwasser in der Gemeinde Dahlem: Nitratwerte gering

Hohe Nitratwerte im Trinkwasser werden vor allem durch eine intensive Landwirtschaft verursacht und sind in anderen Regionen immer wieder ein Thema. Der gesetzliche Grenzwert liegt bei 50 mg pro Liter Trinkwasser und wird bundesweit zu einem Drittel überschritten.
In der Gemeinde Dahlem hat das Trinkwasser aber sehr geringe Nitratwerte, wie der Wasserverband Oleftal der Gemeindeverwaltung mitgeteilt hat. In Dahlem liegt der Wert für das Trinkwasser aus dem Brunnen Wasserdell bei 9 mg pro Liter. Bei den übrigen Haushalten in der Gemeinde, die aus der Oleftalsperre versorgt werden, liegt der Wert bei 6 mg pro Liter.
Auch die Trinkwasserqualität bestätigt: Das Leben und Wohnen in der Gemeinde Dahlem ist für die Menschen in einer gesunderen Umwelt möglich.



Nach der halben Wahlperiode: Gute Bilanz zur Halbzeit

Schnell vergangen sind die letzten drei Jahre und damit die erste Hälfte der aktuellen Wahlperiode (2014 bis 2020) von Gemeinderat und Bürgermeister der Gemeinde Dahlem. In diesen drei Jahren haben die Gemeindeverwaltung zusammen mit den Ratsmitgliedern viel geleistet und beachtliches erreicht. Diese gute Zwischenbilanz ist möglich, da alle Beteiligten gemeinsam an einem Ziel gearbeitet haben: Die Gemeinde Dahlem als Wohn- und Lebensraum weiter zu entwickeln.
Nahezu alle Beschlüsse in den Ausschüssen und in den Ratssitzungen werden einstimmig mit den drei Fraktionen CDU, SPD und FDP gefasst. Die Ortsbürgermeisterin und die Ortsbürgermeister bemühen sich vielfältig, intensiv und erfolgreich um ihre sechs Orte. Und die Vereine und ehrenamtlich tätigen Menschen sind unersetzliche Partner.

Eine Auswahl der (Zwischen)Ergebnisse:

  • Das Städtebauprojekt in Dahlem ist überaus erfolgreich und wird immer deutlich sichtbarer im Ort.
  • In Schmidtheim werden nach Abschluss der Arbeiten Ortsdurchfahrt und Ortsmitte ein attraktives Bild zeigen.  
  • Der Windpark Dahlem liefert nachhaltige Energie und bringt erhebliche Einnahmen für die Menschen in der Gemeinde.
  • Der neue Grünabfall-Sammelplatz wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern dankbar und vielfach genutzt.
  • Auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger in Schmidtheim macht ein Zebrastreifen die Ortseinfahrt und die Beleuchtung die Bahnunterführung sicherer.
  • Die medizinische und pflegerische Versorgung in der Gemeinde kann mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung gesichert und verbessert werden: Gesicherte Nachfolge sowie ein neues psychotherapeutisches Angebot in der Praxisgemeinschaft Eifel und die Caritas-Pflegestation ist im Bau.
  • Der Waldbesitz wird als wertvolles Gemeindevermögen nachhaltig bewirtschaftet.
  • Die Breitbandversorgung für schnelles Internet wird mit Nachdruck vorangetrieben. 
  • In der Wirtschaftsförderung gelingen kleine Schritte zur Erhaltung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze.
  • Das Vereinshaus Dahlem wird saniert und bleibt mit Unterstützung des Fördervereins Dorfentwicklung Dahlem als wichtige Veranstaltungseinrichtung erhalten.
  • Durch umsichtiges Handeln und herausragendes ehrenamtliches Engagement werden die Flüchtlinge in der Gemeinde integriert. 
  • Die Einnahmen aus der Übernachtungsabgabe unterstützen seit 2016 die touristische Arbeit.
  • Der See und Burgort in Kronenburg, der Flugplatz und weitere touristische Ziele entwickeln sich weiter und ziehen viele Gäste aus nah und fern an.
  • Die Integration der Gemeinde Dahlem in die Nordeifel Tourismus GmbH ist erfolgreich.
  • Die touristischen Hinweisschilder an der B 51 werben für Kronenburg.
  • Die "Dahlemer Stiftung" ist erfolgreich gestartet und fördert zukünftig gemeinnützige Vereine.
  • In die Zukunft der Grundschule Dahlem wird investiert: Hoher Gebäudestandard, innovative Ausstattung, abwechslungsreiches Umfeld, engagierte Lehrerschaft.
  • Die Vermarktungsinitiative für die Neubaugrundstücke in der Gemeinde ist erfolgreich.
  • Vernachlässigte Haus-Leerstände können vermittelt werden.
  • Das neue Logo wird immer bekannter und wirbt für die Gemeinde.
  • Eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informiert Bürgerinnen und Bürger sowie die Region.
  • Der Bürgermeister steht den Bürgerinnen und Bürgern jederzeit und in den Bürgersprechstunden für Gespräche zur Verfügung.
  • Neubürger und neu Geborene in der Gemeinde werden persönlich begrüßt. 
  • Wichtige Schritte zur angestrebten Haushaltskonsolidierung sind unternommen.
  • Die Gemeindeverwaltung ist personell und technisch auf die zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet.


Und viele weitere Initiativen und Projekte sind auf den Weg gebracht und werden sich in den nächsten Jahren positiv auf die Gemeinde Dahlem auswirken. Insgesamt wird die Gemeinde Dahlem auch zukünftig im Wettbewerb mit den Ballungsregionen und dem umliegenden ländlichen Raum erfolgreich bestehen.
Auch in den kommenden drei Jahren werden sich Gemeindeverwaltung und Mandatsträger intensiv für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Dahlem einsetzen und für eine gute Heimat sorgen.



Gemeinde Dahlem - Niedrigste Abfallgebühren in NRW 2017

Der Bund der Steuerzahler NRW hatte kürzlich erneut die 396 Städte und Gemeinden befragt, wie hoch die Abfallgebühren für einen Vier-Personen-Musterhaushalt sind, der seine 120 Liter Restmülltonne wöchentlich/vierzehntägig/vierwöchentlich und seine 120 Liter Biotonne alle 14 Tage zur Abfuhr bereitstellt.

Hatte die Gemeinde Dahlem in 2016 noch den Platz 3 der niedrigsten Abfallgebühren in NRW belegt, so rückte sie in 2017 auf Platz 1 der preiswertesten Kommunen in NRW vor.

Es gibt Kosten denen kein Bürger entgehen kann. Dazu zählen die Abfallgebühren und auch die Abwassergebühren. Gerade vor dem Hintergrund ständig steigender Wohnkosten -als Stichworte seien die Preise für Strom und Heizenergie genannt- ist es wichtig andere Kostenbereiche ein besonderes Augenmerk zu widmen.

Wenn auch nach Ansicht des Steuerzahlerbundes ein Vergleich wegen der von Kommune zu Kommune unterschiedlichen Abfuhrrhythmen und Tonnengrößen sich als schwierig erweist, so wurden bei den Gemeinden mit zweiwöchentlicher Leerung jeweils einer 120 l-Restmüll- und Biotonne für einen 4-Personen-Haushalt folgende Jahresgebühren festgestellt:

Dahlem                132,37 €
Mechernich           146,39 €
Bad Münstereifel   149,50 €
Blankenheim         149,50 €
Weilerswist           176,64 €
Euskirchen           192,04 €

Ein Vergleich der Jahresgebührenbelastung mit den anderen Kommunen im Kreis ist wegen der anderen Abfallrhythmen und -systeme nur schwierig möglich. Die Gebührenbelastung ist jedoch bei diesen Kommunen wegen der dortigen Leerungen alle drei bzw. vier Wochen nicht günstiger.

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60 Jahre Flugplatz Dahlemer Binz

- Faszinierende Vielfalt des Flugplatzes präsentiert -

Nicht nur vom Wetter her war das Jubiläumsfest des Flugplatzes eine präzise Punktladung sondern auch das Programm mit den Darbietungen  begeisterten bei Sonnenschein und blauem Himmel tausende von Zuschauern.

Die Besucher, darunter auch die Mitglieder des Bundestages Detlef Seif und Helga Kühn-Mengel sowie Landtagsabgeordneter Klaus Voussem, Landrat Günter Rosenke und viele weitere Gäste der Flugplatzgesellschaft aus nah und fern bestaunten die fliegerische Vielfalt des Flugplatzes und die besonderen Attraktionen. Die Transall der Bundeswehr, Hubschrauber der Bundespolizei, die Antonov als größter Doppeldecker der Welt sowie viele weitere moderne Segel- und Motorflugzeuge und auch viele historische Flugzeugschätze waren zu bewundern. Die Zuschauer erlebten neben den vielen Tandemsprüngen der auf dem Flugplatz Dahlemer Binz ansässigen Fallschirmsportfirma "Sky-Fun" auch eindrucksvolle Fallschirmabsprünge der GSG 9 von der Bundespolizei.

Das war ein rundum gelungenes Fest, so das Organisationsteam mit Geschäftsführer Helmut Etten und dem Vorsitzenden der Fluggemeinschaft Dahlemer Binz e.V. Dr. Mario Wichmann und dem Piloten Dr. Andreas Knöffler. "Wir wollten mit diesem Fest auch ein Danke sagen an die Bevölkerung, die den Platz, die Piloten und alles was zu ihm gehört, tolerieren und in das Gemeinschaftsleben unserer Gemeinde aufgenommen hat", so Geschäftsführer Helmut Etten.

Die im Anflug befindliche Antonov, die mit zahlreichen Besuchern Rundflüge unternahm.

Die im Anflug befindliche Antonov, die mit zahlreichen Besuchern Rundflüge unternahm.

Die zu besichtigende „SuperPuma“ der Bundespolizei diente zugleich auch als  
Absetzmaschine für die Fallschirmspringer der GSG 9.

Die zu besichtigende „SuperPuma“ der Bundespolizei diente zugleich auch als Absetzmaschine für die Fallschirmspringer der GSG 9.



1150 Jahre Dahlem - ein tolles Fest

Alle Erwartungen übertroffen hat das Festwochenende zum 1150. Jubiläum des Ortes Dahlem. Bereits am Freitagabend kamen viele Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung der Kunstausstellung ins Pfarrheim. Über 30 Aussteller aus dem Ort präsentierten dort die Ergebnisse ihrer vielfältigen kultureller Arbeit. Ab Samstag waren in der Pfarrkirche die Fotos "Dahlem gestern - Dahlem heute" aus dem umfangreichen Archiv von Sonny Klimpel zu sehen.

 

Am Samstagabend begeisterten Vereine und Gruppen auf dem Bunten Abend in einem "ausverkauften" Vereinshaus die Menschen:

Die Grundschulkinder mit Uwe Retz, der Männerchor, der Theaterverein, der Karnevalsverein, der Tambourcorps mit dem ersten Auftritt seit vielen Jahren, die Wasserwacht sowie weitere Beiträge und zum Abschluss Dahlems Exportschlager Regina Red. Alexander Geimer zeigte dabei wieder einmal seine Qualitäten als Moderator.

Am Sonntag war auch die Kirche zur Festmesse unter Mitwirkung der Kleinen Cantorei voll besetzt. Und anschließend stellten sich an zahlreichen Ständen und auf der großen Bühne die Vereine und Organisationen aus Dahlem vor. Der Musikverein spielte zum Frühschoppen und übernahm danach das "Vereinshauscafé", der Karnevalsverein die Bewirtung und die Flüchtlinge haben die Gäste mit heimischen Gerichten bekocht. Den ganzen Tag `war etwas los und bei gutem Wetter verweilten viele Menschen von nah und fern bis zum Abend auf dem Fest.

 

Am Sonntagabend konnte Ortsbürgermeisterin Marita Schramm mit Ihrem Organisationsteam ein überaus positives Fazit ziehen. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Die Bürgerinnen und Bürger haben Dahlem als aktiven und sympathischer Ort bestens präsentiert. An allen drei Tagen gab es ein harmonisches Miteinander bei ausgelassener Stimmung. Ortsbürgermeisterin Marita Schramm und Bürgermeister Jan Lembach bedanken sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für die engagierte Mitwirkung zum  Jubiläumsfest.

Da sich alle Menschen ausschließlich ehrenamtlich für dieses Fest eingesetzt haben, kam durch die Einnahmen für die Verpflegung sowie durch Spenden der hohe Betrag von rund 10.000 € für die Renovierung des Vereinshauses zusammen.   



Mit neuer Technik zu alten Wurzeln

Ortsfamilienbuch Dahlem

Anlässlich des 1.150jährigen Ortsjubiläums von Dahlem, überreichte Klaus Jonas aus Schmidtheim das von ihm erstellte Ortsfamilienbuch an Bürgermeister Jan Lembach.
In dem Buch wurden alle ansässigen Familien aus dem Ort Dahlem für die Zeit des frühen 18. bis Ende des 19. Jahrhunderts rekonstruiert und aufgezeichnet. Hierfür wurden als erstes die Kirchenbücher der Pfarrgemeinde Sankt Hieronymus herangezogen. Sie beginnen mit den Einträgen für Taufen, Heiraten und Sterbefällen ab dem Jahr 1756.
Die Kopien der Original-Kirchenbücher wurden freundlicherweise vom Kirchenvorstand der Pfarrei Dahlem zur Verfügung gestellt. Weiter führte die Auswertung der Daten in die ab dem Jahr 1796 aussagekräftigen Zivilstandsregister des ehemaligen Standesamtes Dahlem. Es handelt sich hier um
-              die Geburtsurkunden 27. Juni 1796 - 11. Dezember 1825
-              die Heiratsurkunden 12. Juli 1796 - 10. November 1825 und
-              die Sterbeurkunden 23. November 1796 - 6. Dezember 1825.
Die Originalakten werden heute im Landesarchiv NRW in Duisburg aufbewahrt. Das Standesamt Dahlem existierte von 1796 bis 1825. Danach mussten die Dahlemer Bürger ihre Beurkundungen im Standesamt von Kronenburg vollziehen lassen. Diese Unterlagen wurden ab 1826 bis 1900 für die weitere Bearbeitung herangezogen.
Für die Unterstützung und Bereitstellung der Urkundenkopien gilt besonderer Dank dem Pfarrbüro Dahlem, Frau Becker und der Gemeindeverwaltung Dahlem, hier besonders Herrn Franz Schmitz und Frau Erika Ohlerth, ohne deren Unterstützung diese Arbeit nicht möglich gewesen wäre.

Im Ortsfamilienbuch Dahlem wurden 6.400 Personen und 1.520 Eheschließungen verarbeitet. Familienforschern dient dieses Buch zur Erleichterung bei der Suche nach ihren Wurzeln im Ort Dahlem.
Gedruckt würde das Buch insgesamt 1.590 Seiten umfassen und den Rahmen eines gedruckten Buches übersteigen. Erhältlich ist das Buch nur in digitaler Form auf einer CD. Interessenten steht Klaus Jonas, (Hochstraße 21 in Schmidtheim, 02447-913065 oder Nikolaus.Jonas@t-online.de), gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Bürgermeister Jan Lembach dankte Klaus Jonas vom Arbeitskreis Kultur und Geschichte für diese herausragende ehrenamtliche Arbeit. Bereits für Schmidtheim hatte Herr Jonas ein Ortsfamilienbuch erstellt und die Arbeit jetzt aus Anlass des Jubiläums auf den Ort Dahlem ausgeweitet.

Bürgermeister Jan Lembach dankte Klaus Jonas vom Arbeitskreis Kultur und Geschichte für diese herausragende ehrenamtliche Arbeit. Bereits für Schmidtheim hatte Herr Jonas ein Ortsfamilienbuch erstellt und die Arbeit jetzt aus Anlass des Jubiläums auf den Ort Dahlem ausgeweitet.



Vorverteilung der Jodtabletten in der Region seit 1. September

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•    Im gemeinsamen Verbund starten Stadt und StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg die Vor-Verteilung.
•    Im Online-Antragsverfahren können Bezugsscheine für Kaliumiodidtabletten, die so genannten "Jodtabletten", beantragt werden.
•    Einmaliger Aktionszeitraum ist vom 1. September bis zum 30. November


In der Region Aachen begann  ab 1. September die so genannte Vorverteilung von Kaliumiodidtabletten, kurz "Jodtabletten" genannt. Damit erhalten die Menschen in Stadt und StädteRegion Aachen und in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg, die jünger als 45 Jahre sind sowie Schwangere und Stillende unabhängig von ihrem Alter die Möglichkeit, sich kostenfrei mit Jodtabletten zu versorgen. Über ein Onlineportal kann der jeweilige Haushaltsvorstand einen Bezugsschein für Jodtabletten beantragen und in der teilnehmenden Apotheke der Wahl einlösen. Die Apotheken geben dann die entsprechenden Tablettenblister sowie einen Informationsflyer und einen Beipackzettel an die Bezugsberechtigten aus. Die Aktion läuft insgesamt drei Monate, also bis zum 30. November. Anträge auf Bezugsscheine können allerdings nur bis zum 15. November gestellt werden.

Bezugsscheine können ab sofort beantragt werden.
Im Rahmen eines Pressegespräches haben am 22. August 2017 Dr. Markus Kremer, Leiter der Koordinierungsgruppe für die Vorverteilung der Jodtabletten in der Region und Beigeordneter der Stadt Aachen sowie seine Beigeordneten-Kollegen Gregor Jansen, StädteRegion, Peter Kaptain, Kreis Düren und Franz-Josef Dahlmanns, Kreis Heinsberg, das Verfahren vorgestellt und die Details des gemeinsam erarbeiteten Konzeptes erläutert.

Wie erhält man die Jodtabletten?
Um die Jodtabletten beziehen zu können, ist vorab ein Bezugsschein zu beantragen. Der Antrag über das jeweilige Onlineportal von Stadt oder StädteRegion bzw. der Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg kann vom jeweiligen Haushaltsvorstand und zwar nur einmal gestellt werden. Nach Beantragung werden die gemachten Angaben überprüft. Der Bezugsschein wird nach der Überprüfung der Angaben auf digitalem Weg zugestellt und kann dann ausgedruckt werden. Mit dem Bezugsschein erhält man in allen teilnehmenden Apotheken - eine Übersicht hierzu gibt es auf der Seite der Apothekerkammer Nordrhein www.aknr.de - kostenfrei die für den Haushalt vorgesehene Menge an Jodtabletten. Mit den Tabletten ausgegeben werden ein Informationsflyer und ein Beipackzettel; natürlich gibt es auch ein Beratungsgespräch in der Apotheke.  Jodtabletten sind nicht rezeptpflichtig und in Apotheken frei verkäuflich.


Einnahme der Jodtabletten nur nach Aufforderung durch die Katastrophenschutzbehörde
Die Einnahme von Jodtabletten "sättigt" die Schilddrüse mit (nicht radioaktivem) Jod und verhindert nach einem Atomunfall so die Aufnahme von radioaktivem Jod; Schilddrüsenkrebs soll so verhindert werden. Nach der Strahlenschutzkommission des Bundes dürfen die Jodtabletten aber nur nach entsprechender Aufforderung nach einem atomaren Unfall eingenommen werden. Eine nicht zeitentsprechende Einnahme ist nutzlos und sogar schädlich. Auch für Menschen, die älter als 45 sind, so die Kommission, ist das Risiko durch die Nebenwirkungen der Jodtabletten größer als das Risiko einer zukünftigen Schilddrüsenkrebserkrankung.

Wichtig also: Die Jodtabletten dürfen nicht vorsorglich sondern nur nach entsprechender Aufforderung der Katastrophenschutzbehörde eingenommen werden!

Informationsbroschüre für die Bevölkerung
Ergänzend zu der nun beginnenden Vorverteilung der Jodtabletten gibt es seit dem Frühjahr eine Informationsbroschüre. In der Broschüre "Information für die Bevölkerung in der Umgebung der Kernkraftwerkes Tihange (B)" wird sachlich und informativ erklärt, wie die Katastrophenschutzbehörden im Ernstfall für eine Information der Bevölkerung sorgen und welche Verhaltensregeln empfohlen werden. Und es geht um Vorsorge- und Vorsichtsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Vorverteilung von Kaliumiodidtabletten.

Viele wissenswerte Aspekte zum Katastrophenschutz sind in der Broschüre zusammengefasst. Fragen wie "Was kann passieren?" oder "Wie wirkt Radioaktivität?" werden beantwortet und auch die so genannte "Ines-Skala" zur Bewertung der Stärke von nuklearen und radiologischen Ereignissen wird erläutert.

Die von der Koordinierungsgruppe herausgegebene gemeinsame Broschüre "Information für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerkes Tihange (B)" kann über die Homepages der beteiligten Gebietskörperschaften aufgerufen und herunter geladen werden.

Links
Portalseite für die Beantragung des Bezugsscheines (Gilt erst ab dem 1. September 2017)

Download
Broschüre Information für die Bevölkerung


Herausgeber / Ansprechpartner:
Kreis Euskirchen
Kreispressestelle
Wolfgang Andres
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen



Gemeinde Dahlem erhielt Grünstromzertifikat

Die kleinste Kommune in NRW leistet hinsichtlich Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen und CO2-Einsparung mehr als Beachtenswertes


Dahlem - Die Gemeinde Dahlem hat jetzt für die Belieferung ihrer Liegenschaften mit umweltfreundlichem Strom ein Grünstromzertifikat aus den Händen des regionalen Energiedienstleisters erhalten. Durch den vorbildlichen Ausbau von regenerativen Erzeugungsanlagen vor Ort helfen die Dahlemer kräftig dabei mit, dass Stromkunden im Umland mit umweltgerechter Energie aus der Region versorgt werden können. Damit gelingt es der "ene", Strom aus der Eifel für die Eifel zur Verfügung zu stellen.


"Mit dem Grünstromzertifikat wird die ökologische Stromlieferung und damit die nächste Stufe der seit vielen Jahren nachhaltigen Ausrichtung der Gemeinde belegt", berichtete ene-Vertriebsleiterin Sylwia Laß jetzt bei der Übergabe des Zertifikats an den Dahlemer Bürgermeister Jan Lembach sowie Kämmerer Helmut Etten auf dem Flugplatztower der Dahlemer Binz.


"Wir arbeiten mit der Gemeinde Dahlem schon seit langem intensiv zusammen. Dahlem war unter anderem die erste Kommune im Kreis Euskirchen, die nahezu ihre komplette Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie umgerüstet hat", so Laß weiter.


Derzeit geht die Gemeinde vor allem in Sachen Windenergie große Schritte. Gleich zehn Windenergieanlagen im Windpark Dahlem liefern seit vergangenem Jahr nicht nur umweltfreundlichen Strom, sondern entlasten dank der Pachtzahlungen auch den Haushalt. Für fünf weitere Windenergieanlagen liegt bereits eine Genehmigung vor.
Aber auch in Sachen Solarenergie kann sich die kleine Kommune sehen lassen. Nicht nur der Solarpark Schmidtheim sorgt für saubere Energie, auch zahlreiche Bürger haben ihre Dächer mit Solarmodulen ausgestattet. "Zukünftig können wir uns vorstellen, auch noch weitere regenerative Quellen zu nutzen und beispielsweise am Kronenburger See in Wasserkraft zu investieren", berichtete Bürgermeister Jan Lembach.


 "Darüber hinaus versuchen wir, uns nicht nur für grüne Energie einzusetzen, sondern auch CO2 einzusparen", so Lembach. So plane die Gemeinde, ein E-Mobil anzuschaffen, mit dem Botenfahrten unternommen werden sollen. Derzeit steht der Verwaltung für drei Monate das E-Mobil der "ene" zur Verfügung. Klimaschutz gilt auch bei der "ene" als wichtiger Treiber. "Als regionaler Energieversorger gestalten wir nicht nur die Energiewende in der Eifel, wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort", betonte Sylwia Laß. Mit einer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie verfolge die "ene" einen ganzheitlichen Ansatz über alle ihre Geschäftsfelder: vom Stromnetzbetrieb über die Energieeffizienz und den Ausbau von erneuerbaren Energieanlagen bis hin zur Grünstromlieferung.


"Wir leisten hohe Investitionen in den Ausbau regenerativer Erzeugungsprojekte und sind über die komplette Projektlaufzeit für die technische und kaufmännische Betriebsführung verantwortlich", berichtete die Vertriebsleiterin. Nur so könnten beispielsweise auch Arbeitsplätze in der Region auf Dauer gesichert werden.
"Wer bei uns Grünstrom kauft, dem garantieren wir, dass diese Energie aus klimafreundlichen Erzeugungsanlagen mit Standorten in der Eifel stammt. Dies wird jetzt durch das neue Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG 2017) ermöglicht", so Laß. Die Herkunft des Stroms werde über die Regionalnachweise belegt. Für alle, die sich für die Umweltfreundlichkeit engagieren möchten sei der Umstieg auf erneuerbare Energien eine gute Möglichkeit, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Eifeler Presse Agentur/epa

Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz: Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem mit dem Grünstrom-Zertifikat, Sylwia Laß, Vertriebsleiterin bei der ene-Unternehmensgruppe, und Kämmerer Helmut Etten.
Bild: © Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz: Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem mit dem Grünstrom-Zertifikat, Sylwia Laß, Vertriebsleiterin bei der ene-Unternehmensgruppe, und Kämmerer Helmut Etten. Bild: © Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa



Haushalt 2017 im Rat eingebracht

-Spürbare Haushaltsverbesserung durch Einnahmen aus der Windkraftnutzung und durch höhere Finanzzuweisungen-

Der Gemeindehaushalt 2017 ist mit seinem Ergebnis der beste Haushaltsentwurf seit der Einführung des Neuen kommunalen Finanzmanagements im Jahr 2009, so die Ausführungen von Bürgermeister Jan Lembach und Gemeindekämmerer Helmut Etten bei der Vorstellung des diesjährigen Haushaltplanentwurfes Anfang diesen Monats.

Die Einnahmen aus der Windkraft, höhere Schlüsselzuweisungen und eine verbesserte Steuerkraft sind die wesentlichen Eckpunkte, die das Haushaltsdefizit gegenüber dem Vorjahr um rd. 1,6 Mio. € absinken ließ.

War für 2016 noch von einem Haushalsdefizit von rd. 3 Mio. € ausgegangen worden, so hat sich der Fehlbedarf auf 1,35 Mio. € vermindert. Eine erfreuliche Haushaltsverbesserung, die auch auf mehrere getroffene Entscheidungen vom Rat und Verwaltung zurückzuführen ist. Auch die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2018 bis 2020 lässt darauf hoffen, dass weitere positive Entwicklungen nicht ausgeschlossen werden. Auch hier bilden die Einnahmen aus der Windkraftnutzung im gemeindlichen Forst und die künftigen Finanzzuweisungen sowie die gemeindliche Steuerkraft eine maßgebliche Rolle. Bei der zukünftigen Betrachtung der Haushaltsentwicklung werden auch die kommunale Vorhaben unterstützende Finanzzuweisungen verbunden mit weiteren Sparbemühungen entscheidende Faktoren sein.  Ein breites  Feld von Pauschal- und Zweckzuweisungen werden erfolgreich genutzt und von der Verwaltung bearbeitet, damit viele auch bereits vorgestellte gemeindliche Projekte und Vorhaben verwirklicht werden können. 

Die Eckpunkte des Haushaltes

Insgesamt erwartet die Gemeinde in diesem Jahre Erträge von rd. 12,63 Mio. €, denen rd. 13,98 Mio. € als Aufwendungen gegenüber stehen. Bei dem Fehlbedarf von noch rd. 1,35 Mio. € sind auch die buchmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen von rd. 1,7 Mio. € enthalten.

Durch den Fehlbedarf wird es notwendig, den in der gemeindlichen Bilanz ausgewiesenen Bestand der allgemeinen Rücklage in Anspruch zu nehmen, sodass sich das gemeindliche Eigenkapital zum Ende diesen Haushaltsjahres auf etwa 74,4 Mio. € verringern wird.

Das kassenmäßige Defizit, also die Gegenüberstellung der Zahlungseingänge und -ausgänge, wird in 2017 rd. 1,3 Mio. € einnehmen und sich gegenüber 2016 ebenfalls stark vermindern.

Eine Vielzahl von Erschwernissen und Verbesserungen

Dass in diesem Jahr die Haushaltsverbesserungen nicht noch höher ausfielen, liegt am gestiegenen Unterhaltungs- und Bewirtschaftungsaufwand, Personalkostensteigerungen und an umfangreichen Investitionen für Geräte und Fahrzeuge für Bauhof und Feuerwehr sowie auch an den Investitionsanteilen die die Gemeinde für den weiteren Breitbandausbau zahlen muss.
Positiv und dadurch spürbar beeinflusst haben den Haushalt 2017 u.a. die Einnahmen aus der Windkraftnutzung (Pachteinnahmen und Einnahmen für ökologische Ausgleichsmaßnahmen in Höhe von rd. 1,3 Mio. €), gestiegene Gewerbesteuereinnahmen (insgesamt rd. 1 Mio. €) und höhere Schlüsselzuweisungen (1,9 Mio. €). Auch ein leicht gestiegenes Grundsteueraufkommen (insgesamt 680.000 €) und ein höherer Anteil an der Einkommenssteuer (1,5 Mio. €) verbesserten die Einnahmenseite spürbar.

"Die Gemeinde hat wichtige und auch richtige Entscheidungswege beschritten, weitere Schritte müssen jedoch folgen sowohl zur Verbesserung der Einnahmensituation als auch zur Minderung der Aufwandsgrößen," so Gemeindekämmerer Helmut Etten.

Allein der Ruf nach höheren Finanzzuweisungen durch Land und Bund zur Entlastung der kommunalen Haushalte wird, so die Verantwortlichen, nicht zur Minderung des strukturellen Defizits reichen. Die Gemeinde muss selbst Verbesserungen herbeiführen um ihr selbstbestimmtes Tun zu erhalten. Hier ist die Gemeinde durch die zu erwartenden höheren Erträge auf einem guten Wege. Dieser Weg muss fortgesetzt werden.

Steuern und Gebühren 2017

Die Hebesätze für das laufende Jahr bei der Grund- und Gewerbesteuer wurden durch die gestiegenen Durchschnittshebesätze im Kreis leicht angehoben.  Dem gegenüber stehen Entlastungseffekte bei den Abfall- und Winterdienstgebühren. Unter dem Druck weiter anstehender Kanalsanierungsmaßnahmen in den Orten Dahlem und Schmidtheim war die Schmutzwassergebühr etwas anzuheben. Die Niederschlagswassergebühr konnte hingegen abgesenkt werden.
Investitions- und Sanierungsvorhaben in 2017

Der Haushaltsentwurf sieht gestützt durch Zweckzuweisungen, pauschal zu erwartende Finanzzuweisungen und weitere investive Einnahmen (z.B. aus Grundstücksverkäufen) Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen in der Grundschule mit räumlichen Verbesserungen für die Offene Ganztagsschule im Gesamtbetrag von rd. 210.000 € und bei den Kindergärten von rd. 100.000 € (u.a. für Fassadensanierungsarbeiten, Verbesserung im Außenspielgelände) vor. Auch die Fortführung der Sanierungsarbeiten in und an der Gymnastikhalle Schmidtheim von rd. 65.000 €, Dacherneuerungen am Haus des Gastes in Kronenburg (51.000 €) und auch der Erwerb und erste Sanierungsmaßnahmen am Vereinshaus in Dahlem (rd. 110.000 €) sind vorgesehen. Weiterhin sieht der Haushalt Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen und Geräten bei Feuerwehr und für den Bauhof mit rd. 450.000 € vor.

Ferner sind Mittel eingeplant für die Erschließung eines neuen Baugebietes an der "Markusstraße" Dahlem sowie für Verbesserungen an Gemeindestraßen, Straßenbeleuchtung, Wirtschaftswegen, Gehwegen und Parkplätzen mit insgesamt 302.000 €. Auch sind zuschussgestützte öffentliche und private städtebauliche Maßnahmen im Ortskern Dahlem sowie für die Bauleitplanung eingeplant, wo der Gemeinde noch ein zu erbringender Eigenanteil von 312.000 € verbleibt. Auch für den Breitbandausbau ist ein gemeindlicher Anteil in Höhe von 98.000 € zu erbringen.

Kommunale Entscheidungsfreiheit bleibt der Gemeinde enthalten

Da die Gemeinde in ihrer Bilanz ein hohes Eigenkapital besitzt (31.12.2016 = 75,8 Mio. €) ist trotz des bestehenden Haushaltsdefizits nach dem Haushaltsrecht kein Haushaltssicherungskonzept für die weitere notwendige Haushaltskonsolidierung zu erstellen. Die Gemeinde steht selbst in der Verpflichtung die Grundlagen für eine dauerhafte Leistungsfähigkeit zu schaffen. In diese Richtung sind vom Rat und auch von der Verwaltung viele Schritte getan worden, die sich in einer Einnahmenverbesserung und auch Aufwandreduzierung, insbesondere im mittelfristigen Bereich, schon jetzt absehbar wiederspiegeln. Der Gemeinde bleibt somit der wichtige kommunale selbstbestimmte Handlungsspielraum erhalten.

Verabschiedung des Haushaltes Anfang Mai

Die Ratsfraktion und die Fachausschüsse werden sich nun mit dem knapp 500 Seiten umfassenden Haushaltsentwurf mit der darin enthaltenen großen Flut von Zahlen und weiteren Planinformationen bis zur endgültigen Verabschiedung des Haushaltes durch den Rat am 09.05.2017 befassen.

Der Ausschuss für Planung, Wirtschaftsförderung und Bauwesen, wie auch der Ausschuss für Schulen, Sport, Jugend und Kultur führen ihre Vorberatungen am 26. bzw. 27.04.2017. Hiernach berät der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss am 03.05.2017 den Haushalt vor.

Eine gewisse Zuversicht ist mit dem diesjährigen Gemeindehaushalt verbunden. Bild: (v.l.) Helmut Etten, Frank Hütter, Bürgermeister Jan Lembach

Eine gewisse Zuversicht ist mit dem diesjährigen Gemeindehaushalt verbunden. Bild: (v.l.) Helmut Etten, Frank Hütter, Bürgermeister Jan Lembach



Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich?

Tihange-Broschüre

Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau in Aachen vorgestellte Informationsbroschüre.

Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel "Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)". Städteregionsrat Helmut Etschenberg: "Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung."

Die Beteiligten wollen für eine fundierte Information der Bevölkerung sorgen. Aus diesem Grund werden in der Broschüre auf 24 Seiten die zentralen Themen rund um einen möglichen Ernstfall thematisiert. Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. Um eine weiterführende Recherche zu beginnen, sind zudem wichtige Links vermerkt. Die erste Auflage geht mit einer Stückzahl von 36.500 Exemplaren an den Start.

Nicht nur die Kommunen der StädteRegion, sondern auch Landesregierungen, Einzelpersonen und Unternehmen haben sich der Klage gegen Tihange angeschlossen. "Die euregionale Zusammenarbeit und eine solche gemeinsame Bewegung habe ich so noch nicht erlebt!", so Etschenberg. Auf die Broschüre folgen weitere Schritte, wobei die Vorverteilung der Jodtabletten der nächste ist.

Die Broschüre kann in Kürze kostenlos in allen Rathäusern im Kreis Euskirchen abgeholt werden. Sie steht zudem hier als Download zur Verfügung:

www.kreis-euskirchen.de

PDF-Dokument Tihange Broschüre




Grünabfall-Sammelplatz ab 18.03. wieder geöffnet!

Jeden Samstag von 15.00 bis 17.00 Uhr

Das erste Betriebsjahr des neuen Grünabfall-Sammelplatz an der L110 neben dem Flugplatz in 2016 war ein voller Erfolg und wurde an machen Samstagen von über einhundert Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Dieses Angebot wird natürlich auch in diesem Jahr fortgesetzt und zwar schon ab Samstag, den 18.03.2017.  Von 15.00 bis 17.00 Uhr können dann an jedem Samstag kostenlos Anlieferungen von Laub, Mähgut, Heckenschnitt und Astwerk erfolgen. Es wird wieder in zwei Kategorien gesammelt: Laub, Unkraut, Mähgut und ähnliches Material sowie Äste, Heckenschnitt und ähnlich grobes Material. 

Die bewährte "Mannschaft" aus Ortsbürgermeisterin, Ortsbürgermeister und einigen Ratsmitglieder stellt sich wieder für die ehrenamtliche Betreuung in den Annahmezeiten zur Verfügung. Damit können die Kosten wieder auf die reinen Abfuhrkosten beschränkt werden. Die Gemeindeverwaltung bedankt sich schon einmal für diesen Einsatz.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dieses gute Angebot zu nutzen und den Grünabfall nicht in der Landschaft zu bringen.



Gute Zahlen für die Gemeinde

Nach dem Jahreswechsel hat die Gemeindeverwaltung wieder einige Kennzahlen für das Gemeindegebiet ausgewertet. Der allgemeine Trend in der Gemeindeentwicklung ist weiterhin positiv.

Wie in den Vorjahren übersteigen die Sterbefälle mit 65 (2015: 55) die Zahl der Geburten 30 (2015: 25) deutlich. Diese Zahlen werden sich aufgrund der Altersstruktur in absehbarer Zeit leider nicht wieder annähern.  
Dafür sind auch in diesem Jahr die Zuzüge mit 253 Personen (2015: 298) wieder deutlich höher als die Zahl der weggezogenen Personen mit 187 (2015: 211).

Mit 4.303 Einwohnern mit Hauptwohnsitz bleibt die Einwohnerzahl der Gemeinde Dahlem stabil. Die ursprünglichen Prognosen mit einem stetigen Rückgang der Einwohnerzahlen, treten damit derzeit nicht ein. 
Und dies, obwohl die Flüchtlinge im letzten Jahr nicht zu der positiven Einwohnerentwicklung beigetragen haben. In 2016 haben 31 Geflüchtete die Gemeinde Dahlem verlassen, 17 Flüchtlinge sind neu in die Gemeinde gekommen.

Auf guten Niveau liegt auch weiterhin die Zahl der verkauften Baugrundstücke mit 15 (2015: 13). Und attraktive Baugrundstücke gibt es auch in der Zukunft in allen sechs Orten der Gemeinde.
Etwas zulegen könnten noch die Neubauten bei Einfamilienhäusern. Hier wurden im vergangenen Jahr 7 Baugenehmigungen (2015: 10) erteilt.
Sehr hoch ist die Zahl von 38 verkauften Häusern (2015: 24) in der Gemeinde. Das hat die Auswirkungen, dass diese Häuser weiter oder wieder genutzt werden und Menschen von auswärts in unsere Gemeinde kommen.

Die gemeinsame Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Politik und Verwaltung wird dazu beitragen, dass sich diese positiven Trends auch in Zukunft fortsetzen. Und erfolgreiche Projekte wie die Baumaßnahmen und Sanierungen, die zukünftige Tagespflege, die gesicherten Arztstandorte, die Neubaugebiete, die vorbildliche Grundschule und viele andere Dinge werden dazu beitragen, dass die 6 Orte in der Gemeinde Dahlem attraktive Wohnorte bleiben.

Es tut sich was in der Gemeinde, nicht nur in Dahlem.

Es tut sich was in der Gemeinde, nicht nur in Dahlem.



Neue Baugrundstücke in Dahlem

Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 kann die Gemeinde neue Baugrundstücke für Einfamilienhäuser in Dahlem anbieten. Neben der Allee an der Markusstraße werden am leicht ansteigenden Hang in bester Lage und Ausrichtung diese Grundstücke angeboten. 
Der Ort Dahlem bietet alle Voraussetzungen für einen perfekten Lebensmittelpunkt. Mit der Bahn oder dem Auto ist Dahlem schnell erreichbar. Die Grundversorgung ist auch langfristig gesichert: Einkaufen, Ärzte, Kindergarten, Restaurants und Café, Bank, Pflegeangebote für ältere Menschen und vieles mehr. Die Grundschule Dahlem ist großzügig ausgestattet und mehrfach für das innovative Lernen ausgezeichnet. Grundschule und Kindergarten bieten ein breites Betreuungsangebot für Kinder. Das laufende Städtebauprojekt verbessert das Bild im Ortskern. Und vielfältige Freizeitmöglichkeiten gibt es direkt vor der Haustür.
Und in der Gemeinde Dahlem ist das eigene Wohneigentum mit viel mehr Platz als in den größeren Städten noch bezahlbar. Die neuen Grundstücke haben eine Größe zwischen 766qm und 921qm. 

Informationen und Anfragen bei Erwin Bungartz in der Gemeindeverwaltung und unter www.dahlem.de/Wohngebiete

Lage der neuen Grundstücke im Ort Dahlem

Lage der neuen Grundstücke im Ort Dahlem



Neue touristische Struktur in der Gemeinde Dahlem

Beitritt zur Nordeifel Tourismus GmbH beschlossen

Im touristischen Bereich hat die Gemeinde Dahlem viele Jahre mit der rheinland-pfälzischen Nachbargemeinde Obere Kyll im Verein Erholungsgebiet Oberes Kylltal zusammengearbeitet. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste der Verein im Herbst 2016 Insolvenz anmelden und wurde zum Ende des Jahres aufgelöst.

Der Rat der Gemeinde Dahlem hat im Dezember einstimmig den Beitritt zur Nordeifel Tourismus GmbH (www.nordeifel-tourismus.de) beschlossen. Dieser Beitritt wird offiziell und praktisch voraussichtlich zum 01.04.2017 vollzogen. Ab dann ist die Nordeifel Tourismus für die touristische Vermarktung zuständig und die Angebote der Gemeinde Dahlem werden nach und nach in die Medien der Nordeifel Tourismus integriert. 

Im Januar findet ein erstes Abstimmungsgespräch zwischen Bürgermeister Jan Lembach und der Geschäftsführung der Nordeifel Tourismus statt. Im Frühjahr wird die Gemeindeverwaltung alle touristischen Betriebe einladen und zusammen mit der Nordeifel Tourismus die zukünftige touristische Arbeit in der Gemeinde Dahlem besprechen
In der Zwischenzeit stehen in der Gemeindeverwaltung die Mitarbeiterin Tamara Klein und Bürgermeister Jan Lembach für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Der Flugplatz „Dahlemer Binz“ ist ein touristischer Schwerpunkt in der Gemeinde Dahlem.

Der Flugplatz „Dahlemer Binz“ ist ein touristischer Schwerpunkt in der Gemeinde Dahlem.



5 weitere Windkraftanlagen genehmigt

Windkraftplanungen sind damit abgeschlossen

Nachdem die 10 neuen Windkraftanlagen im Baasemer Wald im Dezember offiziell in Betrieb gingen, hat die Fa. Dunoair noch vor dem Jahreswechsel die Genehmigung für 5 weitere Anlagen erhalten. Diese Windkraftanlagen werden nördlich der Dahlemer Binz gebaut. 3 der Anlagen werden auf gemeindeeigenen Waldgrundstücken stehen, 2 Anlagen auf Grundstücken der Gräflichen Verwaltung Beissel von Gymnich. Die Einspeisung des Stroms erfolgt über das bestehende Umspannwerk an der L 110 neben dem Flugplatz. 
Auch für diese Anlagen hat sich Dunoair einem intensiven Planungs- und Genehmigungsprozess unterzogen. Die Belange des Artenschutzes wurden dabei ebenso berücksichtigt wie mögliche Beeinträchtigungen für die Anwohner. Alle Anforderungen wurden erfüllt, alle Grenzwerte eingehalten, so dass die Kreisverwaltung Euskirchen die Genehmigung aussprechen konnte. Die Bauarbeiten beginnen in den nächsten Wochen, Dunoair und die Gemeindeverwaltung werden im Mitteilungsblatt darüber informieren.

Damit ist aus Sicht des Gemeinderates und der Verwaltung der Ausbau der Windenergie in der Gemeinde Dahlem abgeschlossen.
Mit den dann insgesamt 18 modernen und ertragsreichen Anlagen im Gemeindegebiet können im Durchschnitt über 100.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Damit leistet die Gemeinde Dahlem einen erheblichen Beitrag zur Energiewende und zur verantwortungsvollen und umweltverträglichen Entwicklung.   
Für die Laufzeit von 25 Jahren erhält die Gemeinde erhebliche Pachtzahlungen sowie Gewerbesteuern, die zusammen auch den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde zu Gute kommen. Und nach der Laufzeit werden die Anlagen vom Betreiber wieder abgebaut, dafür sind entsprechende Sicherungen hinterlegt.

Windkraftanlagen in der Gemeinde Dahlem: grün = 3 ältere Anlagen bei Berk; blau = 10 neue Anlagen im Baasemer Wald; rot = 5 genehmigte Anlagen nördlich der Dahlemer Binz.

Windkraftanlagen in der Gemeinde Dahlem: grün = 3 ältere Anlagen bei Berk; blau = 10 neue Anlagen im Baasemer Wald; rot = 5 genehmigte Anlagen nördlich der Dahlemer Binz.



Gute Zukunft für die Gemeinde Dahlem - Bilanz der erfolgreichen Arbeit in 2016

Ein arbeitsreiches Jahr geht für den Gemeinderat, die Ortsbürgerin und Ortsbürgermeister und die Gemeindeverwaltung zu Ende. Auch in diesem Jahr ist die Liste der Projekte und Maßnahmen für unsere kleine Gemeinde umfangreich. Viele große und kleine Arbeiten sorgen dafür, dass Dahlem als eigenständige Gemeinde zukunftsfähig bleibt.

Eine Auswahl der Maßnahmen und Ergebnisse aus dem Jahr 2016:

  • Am Kronenburger See wurde die Dammsanierung für rund 2,5 Mio. € ausgeführt. Ab dem kommenden Jahr steht der See viele Jahre uneingeschränkt den Menschen von nah und fern zur Verfügung. 
  • Der neu eingerichtete Grünabfall-Sammelplatz war im ersten Jahr ein voller Erfolg: 2.000 Anlieferungen mit insgesamt 170 Tonnen Grünabfall. Ab April 2017 geht es dort weiter.
  • Der Umbau des Schultraktes an der Grundschule Dahlem zu Wohnungen für Geflüchtete wurde im Frühjahr abgeschlossen. Seitdem wohnen dort Familien und Mütter mit Kindern ohne Probleme mit der Nachbarschaft.
  • Der Schülerruderverein Kronenburger See hat mit dem Bau des Ruderhauses begonnen.
  • Der Bauhof der Gemeinde erhält als Ersatzbeschaffung einen neuen Mehrzweckbagger.
  • Das Städtebauprojekt in Dahlem hat die Erwartungen deutlich übertroffen: Rund 50 Maßnahmen an privaten Häusern wurden bereits beantragt, die beiden Häuser gegenüber der Kirche wurden abgerissen. Bis 2018 werden viele weitere Maßnahmen folgen.
  • In Berk haben Vereinshaus und Feuerwehrhaus eine neue Heizung erhalten, das Vereinshaus wurde außen durch engagierte Bürger neu gestrichen.
  • Die umfangreichen Sanierungs- und Kanalarbeiten an der Ortsdurchfahrt Schmidtheim haben begonnen. Bis 2018 werden die Arbeiten an der Hauptstraße und in der Dorfmitte dauern.
  • In Dahlem wurde die Abwasserkanalsanierung im Bereich Bahnstraße/Rennpfad abgeschlossen.
  • Im Abwasserwerk wurde die Überwachungs- und Leittechnik erneuert.
  • Zur mittelfristigen Verbesserung der Breitbandversorgung wurden bei Baumaßnahmen in Kronenburg und in Schmidtheim Leerrohre mitverlegt.
  • Am Kindergarten und an der Grundschule in Dahlem sowie an der Turnhalle in Schmidtheim werden umfangreiche Sanierungen durchgeführt.
  • Das Vereinshaus Dahlem wird auch in Zukunft ein wichtiger Versammlungsort in der Gemeinde und im Ort Dahlem sein. Die Sanierung kann im kommenden Jahr beginnen.
  • Die 10 Windkraftanlagen des Windparks Dahlem im Baasemer Wald liefern seit einigen Wochen umweltfreundlichen Strom. Die Pachtzahlungen unterstützen die Finanzen der Gemeinde Dahlem und kommen auch den Bürgerinnen und Bürgern direkt zu Gute. Rund 40 Mio. € wurden bisher in das Projekt von der Fa. Dunoair investiert.
  • Der Kyll-Radweg in Kronenburg wurde in 2016 von über 50.000 Radfahrern genutzt.
  • Die OGS der Grundschule Dahlem bietet erstmals in den Sommerferien eine Betreuung der Grundschulkinder an.
  • Nach einem Wettbewerb mit 130 Vorschlägen wird ein neues, sympathisches Logo für die Gemeinde Dahlem ausgewählt.    
  • Durch das großzügige Engagement eines Schmidtheimer Ehepaars konnte die Dahlemer Stiftung gegründet werden.
  • NRW-Umweltminister Remmel diskutierte bei einem Besuch in der Gemeinde mit heimischen Landwirten und besichtigte die Windkraft-Baustelle. 
  • In diesem Jahr kamen nur wenig neue Flüchtlinge in die Gemeinde. Mit Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer gelingt eine gute Integration der Geflüchteten.
  • Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit haben die Stadt Schleiden die Abwicklung der Sozialhilfe, die Gemeinde Hellenthal die Rentenberatung und die Gemeinde Kall die Wohngeldbetreuung übernommen.
  • Die Grundschule Dahlem ist wieder Vorreiter in der Region: Seit diesem Schuljahr nutzen die Kinder und Lehrerinnen iPads im Unterricht.
  • Die Stromversorgung in Kronenburg wurde von den Freileitungen unter die Erde gelegt.

 
… und viele weitere kleine Maßnahmen. Das ist für die Gemeinde eine sehr gute Bilanz. Vielen Dank an alle Unternehmen, Vereine und Menschen, die daran mitgewirkt haben! 
Die Bürgerinnen und Bürger sind gerne eingeladen sich zu beteiligen. In den zahlreichen Vereinen, bei der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe, im Städtebauprojekt, bei der Sammlung des Grünabfalls oder wo Sie es sonst möchten. Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung. Gerne stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung.



Windpark Dahlem offiziell in Betrieb

Besuch von NRW-Umweltminister Remmel

In der Gemeinde Dahlem ist der größte Windpark im Wald in NRW offiziell in Betrieb gegangen. Der Einladung des Investors und Betreibers Dunoair und der Gemeinde Dahlem in die Eifel war auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel gefolgt.

Die 10 Windkraftanlagen stehen im Baasemer Wald auf rund 600 m Höhe in der Westwinddrift an einem der besten Windstandorte in NRW. Der Betreiber Dunoair rechnet mit einem jährlichen Ertrag von über 90 Mio. Kilowattstunden. Das entspricht dem Verbrauch von rund 25.000 Durchschnittshaushalten.
Im Planungs- und Genehmigungsverfahren sind alle strengen Vorgaben des Natur- und Artenschutz und technischen Richtlinien berücksichtigt worden, bevor die Kreisverwaltung Euskirchen die Genehmigung erteilt hat.
"Windenergie ist eines der besten Instrumente, um den Klimawandel einzudämmen. Daher können wir auf gute Standorte in unseren Wäldern nicht komplett verzichten", sagte Minister Remmel bei der Inbetriebnahme. Der Windpark Dahlem sei aber mit Umsicht geplant, so der Minister.

Das Unternehmen Dunoair investierte auf den Waldflächen der Gemeinde rund 65 Mio. €. Die Gemeinde Dahlem profitiert in den nächsten Jahrzehnten von erheblichen Pachtzahlungen für diese Standorte. Diese Einnahme kommt den Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde zu Gute, ein Teil davon geht über die Ortsbürgermeisterin und Ortsbürgermeister direkt an die Vereine und Initiativen in den 6 Orten.

In der Gemeinde Dahlem gab und gibt es eine breite Zustimmung zur Windkraft von Bevölkerung und Politik. Der Rat hat alle Entscheidungen zu diesem Thema stets einstimmig gefasst und sich damit als zukunftsfähige Gemeinde zur Energiewende bekannt.
Dahlems Bürgermeister Jan Lembach sagte zur Inbetriebnahme: "Bevölkerung, Rat und Gemeindeverwaltung in der Gemeinde Dahlem haben die richtige Entscheidung getroffen und das richtige Signal ausgesendet. Die Energiewende findet nicht durch `Nichtstun statt." In den nächsten mindestens 25 Jahren werden die 10 Windkraftanlagen im Windpark Dahlem einen wichtigen Beitrag zur regionalen und regenerativen Stromversorgung leisten.

Im Baasemer Wald werden jetzt nach und nach die nicht mehr benötigten Flächen aus der Bauphase zurückgebaut und später wieder bepflanzt. Weiterhin wird ein neuer Besucherparkplatz angelegt, an dem über den Windpark informiert wird und von dem aus die Anlagen zu Fuß gut zu erreichen sind. Und im kommenden Jahr ist an einer Windkraftanlage ein kleines Fest für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem geplant.  

Drückten gemeinsam den Startknopf: Bürgermeister Jan Lembach, Manfred Poth (Kreis Euskirchen), NRW-Umweltminister Johanne Remmel, Arjen Ploeg (Geschäftsführer Dunoair) und Thilo Wemmer-Geist (Projektleiter Dunoair) (von rechts).
Fotos: © Hans Gerritsen

Drückten gemeinsam den Startknopf: Bürgermeister Jan Lembach, Manfred Poth (Kreis Euskirchen), NRW-Umweltminister Johanne Remmel, Arjen Ploeg (Geschäftsführer Dunoair) und Thilo Wemmer-Geist (Projektleiter Dunoair) (von rechts). Fotos: © Hans Gerritsen

NRW-Umweltminister Johannes Remmel war zur offiziellen Inbetriebnahme nach Dahlem gekommen.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel war zur offiziellen Inbetriebnahme nach Dahlem gekommen.



Vereinshaus Dahlem: Zukunft gesichert

Rat entscheidet einstimmig für Erwerb und Sanierung

Zur letzten Sitzung im Jahr 2016 hatte Bürgermeister Jan Lembach die Mitglieder des Rates in das Vereinshaus Dahlem eingeladen. Haupttagesordnungspunkt war die Zukunft des Vereinshauses.

Zunächst erläuterte ein externer Gutachter den Bedarf und die Kosten für die erforderliche Sanierung des Saalgebäudes. Für die Erneuerung von Dach, Sockel und Wandflächen, eine neue Heizungsanlage, Elektroinstallation und weitere Gewerke sind rund 320.000 € Gesamtkosten kalkuliert. Diese Kosten können zwischen 70% und 90% aus Fördermitteln des Landes NRW bestritten werden. Die Sanierung wird voraussichtlich in mehreren Schritten in den Jahren 2017 und 2018 erfolgen.

Anschließend wurde im Beisein von Karl Keller von der St. Michael-Schützenbruderschaft und Dr. Heinz Rütz vom Förderverein Dorfentwicklung Dahlem intensiv über die zukünftige Entwicklung des Vereinshauses diskutiert. Die Schützenbruderschaft hatte bereits vor einiger Zeit beschlossen, das Vereinshaus nach 108 Jahren als Eigentümer für einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro an die Gemeinde Dahlem zu veräußern. Damit war die Grundvoraussetzung für eine Sanierung aus Fördermitteln geschaffen.   
Der Förderverein Dorfentwicklung Dahlem e.V. hatte sich vorab bereit erklärt, das Vereinshaus in Gänze von der Gemeinde Dahlem anzumieten und nach dem Eigentümerwechsel den Betrieb und die Unterhaltung des Gebäudes zu übernehmen.

Abschließend warb Ortsbürgermeisterin Marita Schramm bei den Ratsmitgliedern für ein positives Votum beim Erhalt des Vereinshauses als wichtigen Begegnungsort in Dahlem und in der gesamten Gemeinde.
In der anschließenden Abstimmung votierten die Ratsmitglieder einstimmig für den Erwerb des Vereinshauses und die Sanierung sowie für die Vermietung des Gebäudes an den Förderverein Dorfentwicklung Dahlem.

Bürgermeister Jan Lembach dankte den Ratsmitgliedern für diese einmütige Entscheidung. Gerade bei diesem umfangreichen Projekt mit den erheblichen finanziellen Aufwendungen und den langfristigen Auswirkungen ist ein geschlossener Rückhalt durch den Rat für die Gemeindeverwaltung besonders wichtig. Der Dank ging ebenso an alle Beteiligten Institutionen und Personen, die diese Entscheidung in den letzten 2 Jahren in vielen und intensiven Diskussionsrunden vorbereitet haben.



Tagespflege-Einrichtung kommt nach Dahlem

Die positive Entwicklung der Gemeinde und des Ortes Dahlem geht weiter: Gegenüber dem Altenpflegeheim "Haus Marienhöhe" an der Markusstraße wird in 2017 eine Tagespflege-Einrichtung entstehen. Ein privater Investor wird dort ein Gebäude errichten. Das Erdgeschoss wird der Caritasverband für die Region Eifel e.V. langfristig anmieten und eine Tagespflege-Einrichtung mit 15 Plätzen einrichten.
Die Tagespflege ist ein teilstationäres Pflege- und Betreuungsangebot, was tagsüber die Pflege und Betreuung von Senioren, einschließlich Demenzkranker, sicherstellt. Neben den pflegerischen Belangen bietet die Tagespflege ein sinnvolles Freizeitangebot und eine feste Tagesstruktur. Und zum Abend kehren die Menschen wieder in ihr gewohntes Zuhause zurück.
Damit wird das wohnortnahe Pflegeangebot in der Gemeinde Dahlem deutlich verbessert. Das ist gut für die älteren Menschen aber auch gut für die Angehörigen.
 
Im Obergeschoss entstehen 5 kleinere Wohneinheiten, die vermietet werden. Die Fertigstellung des Gebäudes und Eröffnung der Caritas-Tagespflege sind für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant.



Aus der Arbeit des Zweckverbandes Kronenburger See

  • Haushalt 2017 verabschiedet
  • Sedimententfernung in der Vorsperre bildet eine starke Belastung für den Haushalt

Der in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Mitte diesen Monats vorgestellte Haushalt für das kommende Jahr schließt in der Ergebnisrechnung im Ertrag und Aufwand ausgeglichen mit 1.076.362 € ab und hat sich mit diesem Gesamtvolumen gegenüber dem Vorjahr mit rd. 33.000 € um etwas mehr als 3 % erhöht.

Die von den Mitgliedern des Zweckverbandes (Gemeinde Dahlem, Kreis Vulkaneifel, Kreis Euskirchen und Verbandsgemeinde Obere Kyll) zu tragende Verbandsumlage zur Finanzierung der Aufwendungen des Zweckverbandes beträgt 678.058 €. Im Finanzplan betragen die investiven Auszahlungen rd. 217.000 € und sind damit nach der erfolgreich abgeschlossenen Dammabdichtung wesentlich geringer. Waren wegen des historisch großen Kraftaktes des Verbandes für die neue Asphalt-Außenhautabdichtung mit den unvermeidlichen begleitenden weiteren baulichen Maßnahmen (u.a. Abdichtung der Dammkrone, Zaunanlagen) in diesem Jahr noch rd. 1,7 Millionen Euro notwendig, so sind die investiven Ausgaben im kommenden Jahr damit ungleich niedriger. Ins Gewicht fallen in 2017 nunmehr noch Restzahlungen zur Dammabdichtung von etwa 63.000 € sowie die Erneuerung der zwischenzeitlich in die Jahre gekommenen Steganlage am Südufer (ca. 60.000 €), wo Förderhilfen von 65 % für diese neue Schwimmsteganlage erwartet werden. Hierneben sollen auch sicherheitstechnische Nachrüstungen und auch die Anschaffung eines neuen Wasserspielgerätes anstelle des stark beschädigten Eisberges vorgenommen werden.

Ein Schwerpunkt des Haushaltes bildet die Sedimententfernung, wo etwa 31.000 m³ Schlamm aus der Vorsperre des Staudamms herausgenommen, abtransportiert und abgelagert werden müssen. Diese Arbeiten waren bereits für 2016 geplant, konnten aber wegen vorgefundener schutzwürdiger Arten an der vorgesehenen Ablagerungsstätte nicht durchgeführt werden. Die Sedimententfernung belastet den Haushalt im kommenden Jahre mit rd. 460.000 €.

Weitere im weitgehend normalen Rahmen liegende Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (u.a. Gebäudeinstandhaltungen, Durchforstungsarbeiten, Reparaturaufwand für Spielgeräte, Wartungsarbeiten an technischen Einrichtungen) belaufen sich auf insgesamt rd. 68.000 €. Hinzu kommen noch Bewirtschaftungskosten für Strom, öffentliche Abgaben, Gewässeruntersuchung etc. von rd. 23.000 €.

Der nicht durch eigene Erträge des Zweckverbandes gedeckte Aufwand wird durch eine Umlage der Mitgliedskörperschaften des Zweckverbandes ausgeglichen. Die Zahlen orientieren sich an dem jährlich unterschiedlichen Aufwand des Verbandes. Die allgemeine Verbandsumlage beläuft sich für die Mitgliedskörperschaften im kommenden Jahre wie folgt:

• Gemeinde Dahlem        387.472 €
• Kreis Vulkaneifel        142.060 €
• Kreis Euskirchen           77.495 €
• Verbandsgemeinde Obere Kyll        71.031 €

Ab dem Jahre 2018 wird eine finanzielle Entspannung nach Abschluss der kostenintensiven Abdichtmaßnahmen des Staudamms im Jahre 2016 sowie der vorgesehenen Sedimententfernung in 2017 erwartet und die Mitglieder des Verbandes können wieder von Umlagegrößen im normalen finanziellen Rahmen von etwa 380.000 € ausgehen.

Die abgeschlossenen Arbeiten zur Sanierung der Staudammabdichtung mit u.a. Sanierung der Dammkrone, Beleuchtung und Zaunanlagen bleiben im erwarteten Rahmen von insgesamt rd. 1,7 Millionen Euro.

Die abgeschlossenen Arbeiten zur Sanierung der Staudammabdichtung mit u.a. Sanierung der Dammkrone, Beleuchtung und Zaunanlagen bleiben im erwarteten Rahmen von insgesamt rd. 1,7 Millionen Euro.



Steuern und Gebühren 2017

Der Rat unserer Gemeinde bestätigte die von seinen Fachausschüssen ausgesprochenen Empfehlungen zu den Steuer- und Gebührenfestsetzungen im kommenden Jahr.

Betrachtet man sämtliche gemeindliche Steuern und Gebühren zusammen, so wird ein Durchschnittshaushalt unter dem Strich kaum mit sonderlichen Mehrbelastungen in 2017 rechnen müssen. Eine moderate Steueranpassung wird durch Entlastungen bei den übrigen Abgaben weitgehend kompensiert. Grundbesitz bleibt in unserer Gemeinde bezahlbar, so die übereinstimmende Meinung von Bürgermeister, Rat und Verwaltung.

Winterdienstgebühren

Die neue Kostenkalkulation unter Einbezug der durch milde Winter entstandenen Gebührenüberschüsse in Vorjahren führt im Ergebnis zu einer starken Reduzierung der Winterdienstgebühren von 30%. Für das Jahr 2017 werden somit die Winterdienstgebühren für Straßen

a) die dem überörtlichen Verkehr dienen von 0,94 € auf 0,66 €,
b) die dem innerörtlichen Verkehr dienen von 1,03 € auf 0,72 € und
c) die dem Anliegerverkehr dienen von 1,13 € auf 0,79 €

je lfdm. anrechenbarer Grundstücksseite gesenkt.

Abfallgebühren

Der Gemeinde ist es möglich, die bereits in den Jahren zuvor spürbar abgesenkten Abfallgebühren für das kommende Jahr weiter leicht zu reduzieren. Trotz der Aufwendungen für die auf breite Zustimmung der Bürgerinnen und Bürgern gestoßene neue Grünabfall-Sammelstelle auf der Dahlemer Binz, trugen Entlastungen durch die geringeren Entsorgungskosten des Kreises für den Restmüll und weggefallene Gebühren bei der Anlieferung von Schadstoffen sowie Gebührenüberschüsse aus Vorjahren zu einer leichten Gebührenminderung. Zwar steigt die Grundgebühr um 35 Cent und zwar von 31,22 € auf 31,57 €/ Jahr, so wird jedoch andererseits die Gebühr je Liter Tonnen-Volumen für den Restmüll von 0,86 € auf 0,84 € gemindert. Somit sieht die Gesamtgebühr (einschließlich Jahresgrundgebühr) im kommenden Jahr wie folgt aus:

• 60-Liter Abfallbehälter 81,97 € (Vorjahr: 82,82 €)
• 80-Liter Abfallbehälter 98,77 € (Vorjahr: 100,02 €)
• 120-Liter Abfallbehälter 132,37 € (Vorjahr: 134,42 €)
• 240-Liter Abfallbehälter 233,17 € (Vorjahr: 237,62 €)

In den vorstehenden Müllgebühren ist zugleich die Bioabfallentsorgung enthalten. Anschlussnehmer, die eine ordnungsgemäße Eigenkompostierung auf ihrem Grundstück betreiben, erhalten auf diese Gebühr einen Gebührenabschlag im Jahr 2017 in Höhe von 33,09 €.

Abwassergebühren

Die Kostenbelastungen bei der Bewirtschaftung und Instandhaltung der Kanäle, Kläranlagen, Pumpstationen  und Regenüberlaufbecken wirken sich negativ auf die Schmutzwassergebühr im kommenden Jahr aus. Besonders ins Gewicht fallen die weiter anstehenden umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an den Kanälen sowohl im Ort Schmidtheim wie auch im Ort Dahlem. Für 2017 muss daher die mengenbezogene Schmutzwassergebühr um 8 Cent und somit von 3,33 € auf 3,41 € je m³ angehoben werden. Die Jahresgrundgebühr bleibt mit 66 € unverändert.

Die zu berücksichtigenden Ertrags- und Aufwandspositionen für die Festsetzung der Niederschlagswassergebühr wirken sich hingegen entlastend aus, so dass die Gebühr von 0,66 €/ m² auf 0,58 €/ m² befestigter Grundstücksfläche gesenkt wird.

Gerechnet für einen 4-Personen-Haushalt und einer durchschnittlich befestigten Grundstücksfläche werden so gesehen keine Mehrbelastungen spürbar.

Steuerhebesätze

Die Gemeinde wird auch im kommenden Jahr zu den Gemeinden mit den niedrigsten Steuersätzen bei Gewerbesteuer und Grundsteuer B zählen, wenn auch eine moderate Anpassung in 2017 erfolgt. Bei der Grundsteuer A ist dies auch der Fall, wenn man einmal von der Stadt Euskirchen absieht.

Die Gemeinde war mit Blick auf ihre Finanzsituation gehalten, die Anhebung bei der Grundsteuer B von 429 v.H. auf 450 v.H. (+ 4,89 %) und bei der Gewerbesteuer von 417 v.H. auf 425 v.H. (+ 1,91 %) vorzunehmen. Auch bei der Grundsteuer A wurde eine Steigerung der Hebesätze von 290 v.H. auf 310 v.H. beschlossen.

Im Durchschnitt besteht derzeit bei den Kommunen im Kreis Euskirchen bei der Gewerbesteuer ein Hebesatz von 476 v.H. Bei der Grundsteuer B besteht sogar ein noch höherer Durchschnittshebesatz von 537 v.H. und bei der Grundsteuer A besteht ein Hebesatz im Durchschnitt von derzeit 400 v.H. Auch in den anderen Kommunen im Kreis wird ein weiterer Anstieg dieser Hebesätze in 2017 nicht ausgeschlossen.

Im Amtlichen Teil der letzten Ausgabe des Amtsblattes sind die satzungsmäßigen Festsetzungen der gemeindlichen Steuern und Abgaben zu entnehmen.

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Weiter geht es im Städtebauprojekt

Das Städtebauprojekt in Dahlem ist in den ersten zwei Jahren sehr erfolgreich verlaufen. Bisher sind schon 26 private Maßnahmen an Fassaden, Dächern oder Höfen gefördert worden. Weitere Anträge sind bewilligt worden oder in der Vorbereitung, so dass die Gemeindeverwaltung schon jetzt mit über 50 privaten Maßnahmen rechnen kann. Und es besteht weiterhin die Möglichkeit entsprechende Anträge einzureichen.

In Dahlem ist das kleine Haus an der Bahnstraße hinter der Apotheke schon seit vielen Jahren unbewohnt. Durch diesen Leerstand ist das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen worden, eine Sanierung kaum mehr möglich, ein Verkauf unrealistisch.
Im Rahmen des Städtebauprojektes kann diese unschöne Bild im Ort im kommenden Jahr beseitigt werden. Nach Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln erwirbt die Gemeinde das Haus vom Eigentümer. Anschließend wird das Haus abgerissen werden. Die Maßnahme kann aus finanziellen Mitteln des Städtebauprojektes unterstützt werden und ist ein weiterer "Baustein" im Gesamtprojekt.
Darüber hinaus wird im kommenden Jahr der Kreuzungsbereich an der Kirche vollständig überarbeitet und für die Fußgänger komfortabler gestaltet.

Insgesamt ist das Städtebauprojekt auf einem guten Weg. Das Bild im Ortskern hat sich schon deutlich verbessert. Das wird sich bis zum Projektende 2020 weiter entwickeln.
Kontakt in der Gemeindeverwaltung: Erwin Bungartz, Telefon: 02447 955547, E-Mail: e.bungartz@dahlem.de

Das Haus hinter der Apotheke wird in 2017 abgerissen.

Das Haus hinter der Apotheke wird in 2017 abgerissen.



Kyll-Radweg übertrifft die Erwartungen - Zählung der Radfahrer ausgewertet

Im Mai 2015 wurde auf der früheren Bahntrasse das neue Teilstück des "Kyll-Radwegs" zwischen Jünkerath und der deutsch-belgischen Grenze eröffnet. Dass dieser Radweg eine wichtige Ergänzung der touristischen Infrastruktur in der Eifel darstellt, war allen Beteiligten schon zu Projektbeginn klar. 
Um diese Bedeutung auch mit konkreten Zahlen zu belegen, haben die Gemeinde Dahlem mit Unterstützung des Naturparks Nordeifel von Mai bis Oktober 2016 im Bereich des Kronenburger Sees die Radfahrer auf dem Kyll-Radweg mit einer automatischen Anlage gezählt und detailliert ausgewertet.

In diesen 6 Monaten wurden insgesamt 38.133 Radfahrer gezählt. Das läßt für ein gesamtes Jahr auf mindestens 50.000 Radfahrer auf dem Radweg schließen. 57% davon fuhren `bergab Richtung Süden, 43% in die Gegenrichtung.
Stärkster Einzeltag mit 1.700 Radfahrer war Sonntag, der 14. August, an dem die Anliegergemeinden und -kreise den jährlichen Rad-Aktionstag am Kyll-Radweg veranstaltet hatten.
Im Durchschnitt kommen 40% der Radfahrer am Wochenende (samstags und sonntags), immerhin aber 60% in der Woche.
Bürgermeister Jan Lembach (Gemeinde Dahlem) ist mit diesen Zahlen am Radweg in Kronenburg im zweiten Betriebsjahr sehr zufrieden. "Mit dem Kyll-Radweg erschließen wir eine weitere touristische Zielgruppe für den Kronenburger See. Mit einer eigenen Abfahrt vom Radweg, der neuen Abstellanlage, einer E-Bike-Ladestation und einem Schlauch-Automat bieten wir den Radfahrern auch den entsprechenden Service am See", so Jan Lembach.
www.kyll-radweg.de



Grundschule Dahlem: Mit iPads in die Schul-Zukunft

Die Katholische Grundschule Dahlem ist kürzlich nach einem umfangreichen Bewerbungs- und Prüfungsprozess vom Land NRW als "MINT-freundliche Schule" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet worden.
Das ist für das Lehrerkollegium mit Schulleiterin Mirjam Schmitz und den Schulträger Gemeinde Dahlem Anerkennung für die geleistete Arbeit aber auch Auftrag für die Zukunft. Und die Dahlemer Schule geht diesen Weg weiter:
Als erste Grundschule im Kreis Euskirchen setzen die Lehrerinnen und Lehrer seit diesem Schuljahr iPads im Unterricht ein.
Mit der tatkräftigen Unterstützung einiger engagierten Eltern und Großeltern sowie Förderern konnte dieses innovative Vorhaben jetzt finanziert und umgesetzt werden.

Neben den bewährten Lehr- und Lernmitteln können Kinder und Lehrkräfte der Grundschule Dahlem nun auch mit Tablets lernen und arbeiten. Die Gemeinde Dahlem stattete ihre Lehrkräfte für die Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung mit iPads aus. Für den Einsatz im Unterricht wurde für die Schülerhand ein Satz von 16 iPads angeschafft. Bereits 5 Klassenräume wurden mit Beamern ausgestattet, so dass die Arbeitsergebnisse jederzeit unkompliziert an die Wand gespiegelt werden können.

Mit den iPads wird den Kindern ein additives, mobiles Lernmittel für die individuelle Förderung und ein differenziertes Lernen angeboten. Die Auswahl von geeigneten Apps ist groß. Die neuen Medien ersetzen aber nicht den guten traditionellen Unterricht oder Stift und Papier. Die Förderung einer guten Schreibschrift ist nach wie vor elementar wichtig. Daneben werden die iPads zur Informationsbeschaffung und zur Recherche genutzt. Aber auch Videos, Trickfilme oder kleine Vorträge können gestaltet werden. Es ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, den Unterricht zu organisieren und mit Schülern zusammenzuarbeiten.
Die Arbeit mit den Neuen Medien spricht einen weiteren Lernkanal an und fördert insbesondere lernschwache Kinder. Sie machen die Erfahrung, dass sie die neuen Medien nicht nur für Spiele und Kommunikation in sozialen Netzwerken nutzen können.
Die Vermittlung einer soliden Medienkompetenz ist grundlegend. Die iPads werden fächerübergreifend eingesetzt.

Bürgermeister Jan Lembach initiierte das Projekt, indem er im vergangenen Jahr einen Artikel über den förderlichen Einsatz von Tablets im Unterricht von Grundschulen an das Kollegium der Grundschule Dahlem gab.
Durch das Preisgeld des Schulentwicklungspreises "Gute und gesunde Schule 2015" der Unfallkasse NRW in Höhe von 6.500 € war ein Grundstock für die Anschaffung von Tablets gegeben.
Der eigens gegründeten Arbeitskreis von Mitgliedern des Kollegiums, der Schulpflegschaft, den fachkundigen Schülervätern Pascal Mertens (Systemadministrator Fa. Energie Nordeifel) und Sascha Scheiff (Systemadministrator Fa. Arla) und Johannes Mertens fiel die Wahl rasch auf die iPads - aufgrund der intuitiven und recht unkomplizierten Bedienung. Der Förderverein der Grundschule unterstützt das Projekt, wie auch einige Sponsoren, mit finanziellen Mitteln, um weiteres benötigtes Zubehör und Apps anschaffen zu können. Schulleiterin Mirjam Schmitz und Bürgermeister Jan Lembach dankten den Projektpartnern für die vielfältige Unterstützung, die zum Gelingen des Projektes iPads in der Grundschule Dahlem beigetragen haben.

Schulleiterin Mirjam Schmitz (hinten links) und Bürgermeister Jan Lembach (hinten rechts) starten in der Grundschule Dahlem mit den Projektpartnern und den Schülern in die iPad-Generation.  
© Gemeinde Dahlem

Schulleiterin Mirjam Schmitz (hinten links) und Bürgermeister Jan Lembach (hinten rechts) starten in der Grundschule Dahlem mit den Projektpartnern und den Schülern in die iPad-Generation. © Gemeinde Dahlem



155 Jahre aktiv in der Feuerwehr Dahlem

Am Freitag den 18.11.2016 wurden fünf Kameraden im Rahmen einer kleinen Feier für insgesamt 155 Jahre aktiven Dienst im Löschzug Dahlem geehrt. 
So wurden die Kameraden Torsten Dick und Lothar Schmitz für 25 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber geehrt. Die Kameraden Rainer Dederichs, Stephan Gobelius und Arthur Klinkhammer erhielten für 35 Jahre aktiven Dienst das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold.
Wehrleiter Winfried Warler, Löschzugführer Thilo Müller und Bürgermeister Jan Lembach dankten allen Kameraden für die heraustragende Arbeit im öffentlichen Ehrenamt und wünschten den Kameraden an dieser Stelle nochmals alles Gute. Ein ganz besonderes Dankeschön ging an die Familien aller Feuerwehrkameraden, die die Arbeit der Feuerwehr immer bestmöglich unterstützen.
www.feuerwehr-dahlem.de



Die ersten Windräder liefern Strom

Der Aufbau der 10 Windkraftanlagen im Baasemer Wald ist nahezu abgeschlossen. Seit September haben auch die ersten Anlagen den Betrieb aufgenommen und produzieren fleißig regenerativen Strom. Der Investor und Betreiber Dunoair plant, dass bis Ende des Jahres alle 10 Anlagen in Betrieb gehen. Anschließend beginnt der teilweise Rückbau der Arbeitsflächen, die für den Aufbau der Windkraftanlagen benötigt wurden. Der Zu- und Abfahrtsverkehr wird dann deutlich abnehmen.   
Ab dem laufenden Betrieb erhält die Gemeinde Dahlem auch die Pachtzahlungen für die Standorte im Gemeindewald.  Die Fa. Dunoair wird auch Eigentümer des Windparks bleiben. Der Sitz der Betriebsgesellschaft liegt in der Gemeinde Dahlem, so dass in den nächsten Jahren neben den jährlichen Pachtzahlungen auch Abgaben im Rahmen der Gewerbesteuer zu erwarten sind. Neben der Produktion von umweltfreundlichem Strom tragen die Windkraftanlagen in den nächsten 25 Jahren erheblich zur Verbesserung der kommunalen Finanzen bei.   
Die im Windpark Dahlem produzierte Strommenge kann aktuell auf der Internetseite der Fa. Dunoair unter www.dunoair.de eingesehen werden.

Einer der letzten von insgesamt 30 Rotorblättern wartet auf die Montage.
© Gemeinde Dahlem

Einer der letzten von insgesamt 30 Rotorblättern wartet auf die Montage. © Gemeinde Dahlem



Windkraft für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem

Rat beschließt einstimmig jährliche Unterstützung aus den Pachteinahmen  

Von den 10 Windkraftanlagen, die derzeit im "Windpark Dahlem" Baasemer Wald errichtet werden, liefern die ersten Anlagen bereits umweltfreundlichen Strom aus Windkraft. Die ersten Betriebsergebnisse können auf der Internetseite des Investors und Betreibers Dunoair tagesaktuell eingesehen werden unter www.dunoair.de
 
Alle 10 Anlagen werden auf gemeindeeigenen Waldgrundstücken gebaut. Damit kommen die Pachtzahlungen über den kommunalen Haushalt allen Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde zu Gute. Darüber hinaus haben die Mitglieder des Gemeinderates beschlossen, die jährliche Pachteinnahme einer der neuen Windkraftanlagen (rund 55.000 €/Jahr) den 6 Orten über die Ortsbürgermeisterin und den Ortsbürgermeistern direkt zur Verfügung zu stellen. Dazu haben Bürgermeister Jan Lembach und Gemeindekämmerer Helmut Etten dem Rat einen Vorschlag unterbreitet, der nun mit den Stimmen aller Fraktionen bei einer Enthaltung beschlossen wurde.
Demnach erhalten Baasem 5.900 €, Berk 7.750 €, Dahlem 17.300 €, Frauenkron 1.940 €, Kronenburg 3.950 € und Schmidtheim 14.650 €.
Diese Mittel können dann jedes Jahr von der Ortsbürgermeisterin Marita Schramm und den Ortbürgermeistern Lothar Ademes, Manfred Braun, Frank Vilz, Reinhold Rader und Hans-Josef Bohnen mit einem kleinen Gremium in den Orten an Vereine und Initiativen, für Veranstaltungen, Feiern und Jubiläen, für Gebäude und viele weitere Anlässe vergeben werden.
Mit dem Windpark Dahlem setzt sich die Gemeinde Dahlem nicht nur für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Energieversorgung ein, sondern sichert der Gemeinde erhebliche Pachteinnahmen und fördert mit diesen Einnahmen auch die weitere Entwicklung und das Zusammenleben in den 6 Orten der Gemeinde.



Bürgermeister Jan Lembach beim Geburtstag der Bezirksregierung Köln

Die Bezirksregierung Köln mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken an der Spitze feierte in der Kölner Philharmonie mit 1.400 Gästen ihr 200jähriges Bestehen. Als Vertreter der insgesamt 95 Städte und Gemeinde im Regierungsbezirk Köln hatte die Regierungspräsidenten die Oberbürgermeisterin der größten Stadt, Frau Henriette Reker aus Köln und den Bürgermeister der kleinsten Gemeinde, Jan Lembach aus Dahlem zu einer Talkrunde in der Jubiläumsfeier eingeladen. Zusammen mit weiteren Partnern der Bezirksregierung Köln und dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, wurde angeregt über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft diskutiert.
Bürgermeister Jan Lembach konnte dabei die Interessen der kleinen Städte und Gemeinden in den ländlichen Regionen und der Eifel in feierlichem Rahmen vertreten.

Die Oberbürgermeisterin der größten Stadt, Henriette Reker (re.) und Dahlems Bürgermeister Jan Lembach (mi.) als Vertreter der kleinsten Gemeinde im Regierungsbezirk Köln.

Die Oberbürgermeisterin der größten Stadt, Henriette Reker (re.) und Dahlems Bürgermeister Jan Lembach (mi.) als Vertreter der kleinsten Gemeinde im Regierungsbezirk Köln.



Weitere Förderung für Städtebauprojekt Dahlem

Ausgesprochen erfolgreich läuft bisher das Städtebauprojekt im Ort Dahlem. Im öffentlichen Projektteil wurde an der Kölner Straße ein Abrisshaus entfernt, wo jetzt ein privates Wohnhaus entsteht. Ebenfalls abgerissen wurden die beiden Häuser gegenüber der Kirche und brachten einen neuen Blick. Im kommenden Jahr werden Gehweg und Straße überarbeitet, das restliche Grundstück wird wieder einer privaten Folgenutzung zugeführt.
Im privaten Projektteil wurde und wird an vielen Häusern im Sanierungsgebiet gearbeitet. Die obligatorische und für die Eigentümer kostenlose Erstberatung durch einen Architekten haben fast 50 Hauseigentümer genutzt. Daraus gingen bisher 25 konkrete Fördermaßnahmen an Dächern, Fassaden und Höfen hervor. Und laufend treffen weitere Anfragen beim zuständigen Mitarbeiter Erwin Bungartz im Rathaus ein.    
 
Für das Gesamtprojekt ist vom Land NRW jetzt auch die nächste finanzielle Förderung bei der Gemeinde Dahlem eingetroffen. In Vertretung von Bürgermeister Jan Lembach nahm der stellvertretende Bürgermeister Paul Hütter in Köln den offiziellen Förderbescheid in Höhe von rd. 400.000 € entgegen. Damit kann es weiter gehen mit den Arbeiten in Dahlem. Bis zum Projektende 2020 wird der Ort durch das Städtebauprojekt ein deutlich attraktiveres Aussehen haben.     

stellv. Bürgermeister Paul Hütter (li.) nimmt von Regierungspräsidentin Gisela Walsken den Förderbescheid entgegen.

stellv. Bürgermeister Paul Hütter (li.) nimmt von Regierungspräsidentin Gisela Walsken den Förderbescheid entgegen.



Gut für die Menschen - Die neue Dahlemer Stiftung

Die Gemeinde Dahlem hat mit der neuen Dahlemer Stiftung jetzt einen weiteren Pluspunkt einer lebenswerten Gemeinde. Die Initiative dieser Stiftung ging von einem Ehepaar aus Schmidtheim aus. Sie wollen damit über ihre Lebzeiten hinaus den Menschen in der Gemeinde Dahlem etwas Gutes tun. Bisher verfügt die Stiftung über das Stiftungsvermögen von 50.000 €, was im späteren Erbfall deutlich erhöht wird.

Die Dahlemer Stiftung unterstützt zukünftig gemeinnützige Vereine und Institutionen, die in der Gemeinde Dahlem liegen und in den Bereichen Jugend- und Altenhilfe, Sport und Heimat- und Kulturpflege tätig sind. Damit soll das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den 6 Orten der Gemeinde gefördert werden.

Den Vorstand bilden Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeine Vertreter Helmut Etten. Die Stiftungssatzung sieht darüber hinaus einen Beirat als unabhängiges Kontrollorgan vor. Dem Beirat gehören Steuerberaterin Claudia Weishaupt, Zahnarzt Martin Leskovec und der ehemalige Dahlemer Bürgermeister Reinhold Müller an.

Gerne können auch weitere Menschen und Institutionen die Dahlemer Stiftung nutzen, um das Gemeinwohl in der Gemeinde Dahlem zu unterstützen. Die Stiftung ist dafür offen für Spenden und Zustiftungen. Dabei werden Spenden an die Stiftung direkt im laufenden Kalenderjahr für die satzungsgemäßen Zwecke an gemeinnützige Vereine vergeben. Aber auch Zustiftungen an die Stiftung sind möglich, die zur Aufstockung des Stiftungskapitals dienen und dauerhaft erhalten bleiben. Die Erlöse daraus werden zusammen mit den Spenden eingesetzt. Sowohl Spenden wie auch Zustiftungen können steuerlich abgesetzt werden.

Das Spendenkonto der Dahlemer Stiftung lautet:

VR-Bank Nordeifel eG

Kto.Nr. 14 43671 010 (BLZ 37069720)

IBAN DE72 3706 9720 1443 6710 10,   BIC GENODED1SLE

Für Rückfragen, Beratungen oder weitere Informationen stehen die Vorstandsmitglieder Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeine Vertreter Helmut Etten im Rathaus der Gemeinde jederzeit zur Verfügung. Bitte melden Sie sich, wenn Sie einen Beitrag für diese wichtige Stiftung in der Gemeinde Dahlem leisten möchten.



Kreisweite Sammlung von ausgedienten Elektrokleingeräten

Ab sofort können die Haushalte des Kreises Euskirchen kostenlose Sammeltaschen für ausgediente Elektrokleingeräte erhalten. Ziel der Aktion ist es, die Sammelquote für kleine Elektrogeräte zu steigern. Allzu oft werden diese falsch, wie z. B. über die Restmülltonne, entsorgt.

Nicht nur die großen Elektrogeräte sind es wert getrennt entsorgt zu werden. Auch Smartphones, Föhne und Akkubohrschrauber müssen separat erfasst werden. Nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe landen bis zu 150.000 Tonnen Elektrokleingeräte jährlich im Hausmüll. Hierbei belasten die darin enthaltenen Schadstoffe den Restmüll. Außerdem gehen Wertstoffe wie Kupfer, Silber, Gold, Glas und Kunststoffe verloren.

Die neuen roten Taschen dienen zum Sammeln und Transportieren von Elektroaltgeräten, die in den Haushaltungen anfallen. Bei Elektrokleingeräten handelt es sich um Geräte deren Kantenlänge 25 cm nicht überschreitet. Auf der Tasche sind alle notwendigen Informationen zur fachgerechten Entsorgung aufgedruckt. Zudem ist ein Lineal zum Abmessen der Geräte abgebildet. Die geleerten Taschen sind wiederverwendbar und sollten zur weiteren Sammlung wieder mit nach Hause genommen werden.

Die Sammeltaschen erhalten Sie
- im Kreishaus (an der Information oder im Zimmer A230 - Frau Beuke)
- bei der Abfallberatung Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung
- im Bürgerbüro der Stadt Euskirchen
- am Abfallwirtschaftszentrum Mechernich

Pro Haushalt wird, so lange der Vorrat reicht, eine Sammeltasche abgegeben.

Folgende Abgabestellen für Elektrokleingeräte gibt es im Kreis Euskirchen:
- die Schadstoffmobile
- das Abfallwirtschaftszentrum Mechernich
- den Handel (Ladengeschäfte und Onlinehändler deren Verkaufsfläche bzw. Lager- und Versandfläche für Elektrogeräte größer als 400 m² ist.)
- Euskirchener Bürgerinnen und Bürgern steht außerdem der Stadtbetrieb "Technische Dienste" in der von-Siemens-Str. 17 (Mo.-Do. von 8:00-16:00 Uhr; Fr. 8:00-12:00 Uhr) zur Verfügung
- am Bauhof in Weilerswist in der Bonner Str. 33 (Di. von 15:00-16:00 Uhr) können Anwohnerinnen und Anwohner der Gemeinde Weilerswist Ihre Kleingeräte abgeben

Soweit technisch möglich sind die Batterien und Akkus vor Abgabe an den Sammelstellen aus den Geräten entfernen und getrennt zu entsorgen.

Der Kreis Euskirchen beteiligt sich mit dieser Aktion an der bundesweiten Initiative "Aus Alt wird Neu". Dieses Projekt wird gemeinschaftlich von kommunalen Spitzenverbänden (VKU Verband kommunaler Unternehmen e.V., Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag), der Stiftung GRS Batterien und der Stiftung Elektro-Altgeräte Register durchgeführt.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch von der Abfallberatung der Kreisverwaltung Euskirchen.

Kontakt: Karen Beuke, Tel. 02251/15-371; E-Mail: karen.beuke@kreis-euskirchen.de

Die Abfallberaterin des Kreises Euskirchen, Karen Beuke, stellt die neuen Sammeltaschen für Elektrokleingeräte vor. (© Lothar Mehren / Abt. 60, Kreis Euskirchen)

Die Abfallberaterin des Kreises Euskirchen, Karen Beuke, stellt die neuen Sammeltaschen für Elektrokleingeräte vor. (© Lothar Mehren / Abt. 60, Kreis Euskirchen)

Die neuen Sammeltaschen dienen der bequemen Sammlung und dem Transport von kleinen, ausgedienten Elektroaltgeräten bis zur Sammelstelle. (© Karen Beuke / Abt. 60, Kreis Euskirchen)

Die neuen Sammeltaschen dienen der bequemen Sammlung und dem Transport von kleinen, ausgedienten Elektroaltgeräten bis zur Sammelstelle. (© Karen Beuke / Abt. 60, Kreis Euskirchen)



Keine Nachwuchssorgen - Drei Auszubildende in der Gemeindeverwaltung

Nachwuchssorgen, Fachkräftemangel und Überalterung im Personalbereich sind im Rathaus der Gemeinde Dahlem keine Probleme von Bürgermeister Jan Lembach und seinem Allgemeinen Vertreter Helmut Etten.

Schon immer haben der Gemeinderat und die Verwaltung auf die eigene Ausbildung von Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern gesetzt.

Derzeit befinden sich im Rathaus in Schmidtheim drei junge Menschen in der Ausbildung:

Verena Thur aus Schmidtheim absolviert das letzte Ausbildungsjahr, Ayleen Linden aus Kall hat kürzlich die Zwischenprüfung bestanden und Dennis Buchheim aus Mechernich begann zum 1. August seine Ausbildung in der Gemeindeverwaltung. Dabei gehen Verena Thur und Ayleen Linden mit Bestnoten durch Ihre begleitende Berufsschulausbildung.

Bei einer derart kleinen Belegschaft im Rathaus ist dies eine hohe Ausbildungsquote. Und diese gute Entwicklung setzt sich fort. Derzeit ist die nächste Ausbildungsstelle im Rathaus Schmidtheim ab August 2017 ausgeschrieben.

Den fertig ausgebildeten Mitarbeitern kann zumeist auch eine langfristige und anspruchsvolle Perspektive in der Gemeindeverwaltung geboten werden. Daher liegt der Altersdurchschnitt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung Dahlem im Vergleich zu anderen kommunalen Verwaltungen auch relativ niedrig.

"Durch die stetige Ausbildung haben wir eine sehr gute Mischung von jungen Beschäftigten und sehr erfahrenen Menschen, so dass wir in der Gemeindeverwaltung den Generationenwechsel gut bewältigen können", schildert Bürgermeister Jan Lembach zufrieden die Personalsituation. "Und durch die eigene Ausbildung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Bindung an das Unternehmen Verwaltung und sind sehr motiviert. Das sichert der kleinen Gemeinde Dahlem auch in Zukunft eine hochqualifizierte Verwaltung."

 

Setzen auf Ausbildung: Bürgermeister Jan Lembach, die Auszubildenden Ayleen Linden, Verena Thur und Dennis Buchheim, Ausbildungsleiter Frank Hütter und Helmut Etten (v.r.). 
© Gemeinde Dahlem

Setzen auf Ausbildung: Bürgermeister Jan Lembach, die Auszubildenden Ayleen Linden, Verena Thur und Dennis Buchheim, Ausbildungsleiter Frank Hütter und Helmut Etten (v.r.). © Gemeinde Dahlem



Bitte unterstützen Sie die Gemeindeverwaltung

- melden Sie uns Ihre Beobachtungen!
Sie sehen einen vollen Mülleimer, eine kaputte Ruhebank oder eine Straßenleuchte, die nicht leuchtet, dann melden Sie es bitte der Gemeindeverwaltung.
Das Gemeindegebiet ist sehr groß, der Kostendruck für die Gemeindeverwaltung wird immer größer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung können nicht alles sehen.
Daher bitten wir Sie uns zu helfen und Ihre Beobachtungen, die Ihnen auffallen, zu melden. Dazu bedarf es lediglich eines kurzen Anrufs bei der Gemeindeverwaltung oder einer schnellen Email. Damit helfen Sie sich selbst, Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern und der Gemeindeverwaltung.
Wir bitten aber auch um Verständnis, wenn wir nicht auf jede Meldung sofort reagieren können. Und in manchen Fällen sind wir auch nicht zuständig. Wir werden Ihre Hinweise dann jedoch an die zuständigen Stellen weiterleiten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Kontakt:
Tel.: 02447 955548
Email (wenn möglich bitte mit Foto): meldung@dahlem.de



Tempo 30-Zonen

Im Gemeindegebiet Dahlem wurden in den letzten Jahren in allen Ortschaften abseits der Hauptverkehrsstraßen (Bundes-, Land- und Kreisstraßen) Tempo 30-Zonen ausgewiesen.
Überwiegend hat man hierbei zusammenhängende Wohnbereiche zusammengefasst.
Die Ausweisung ist durch eindeutige Beschilderung an allen Zufahrtsstraßen der  Zonen kenntlich gemacht.

Bauliche Veränderung (Einengungen, Schwellen, etc.) sind für die Ausweisung als Tempo 30-Zone nicht grundsätzlich gefordert.
Stattdessen reichen Verengungen des Fahrbahnquerschnitts durch Markierung von Parkständen und Sperrflächen aus.
Diese Zonen-Geschwindigkeitsbeschränkungen kommen nur dort in Betracht, wo der Durchgangsverkehr von geringer Bedeutung ist. Sie dienen vorrangig dem Schutz der Wohnbevölkerung, insbesondere der Fußgänger und Fahrradfahrer.
In Gewerbegebieten dürfen  sie daher nicht aufgestellt werden.


Was hat der Verkehrsteilnehmer nach Einrichtung der Tempo 30-Zonen besonders zu beachten?

  • In  Tempo 30-Zonen gilt grundsätzlich die Vorfahrtsregel "rechts vor links"!
    Auf ehemaligen Vorfahrtsstraßen wurde dies für einen Zeitraum von 6 Monaten nach Änderung der Vorfahrtsregelung durch den Hinweis "Geänderte Vorfahrt, rechts vor links" nochmals verdeutlicht.
  • Tempo 30 bedeutet die absolute Höchstgeschwindigkeit!
    Insbesondere bei Unfällen in den Zonen führt ein Überschreiten dieser Höchstgeschwindigkeit zu einer höheren Strafmaßbewertung und fast immer zu einem Mitverschulden des Fahrzeugführers.
  • Parken ist am Fahrbahnrand erlaubt, nicht jedoch auf Gehwegen!
    Es darf in Fahrtrichtung rechts an der Bordsteinkante neben dem Gehweg geparkt werden, sofern eine restliche Fahrbahnbreite von mind. 3,05 m für den fließenden Verkehr bleibt.

Gehwege sind durch eine Abtrennung zur Fahrbahn durch Hoch- oder Tiefbord erkennbar oder werden durch einen anderen Gehwegplattenbelag von der Fahrbahn unterschieden. 
In Ausnahmefällen ist der Gehweg sogar mittels Verkehrszeichen gekennzeichnet (z. B. Wohngebiet Talblick in Dahlem).

Es wird erwartet, dass insbesondere alle motorisierten Verkehrsteilnehmer die Einrichtung der Zonen beachten und dies zu mehr Sicherheit für Fußgänger, hierbei vorrangig für Kinder und ältere Menschen führt.    

Dahlem, den  17. Juni 2016 
Ihre Gemeindeverwaltung 



Auf Gehwegen ist Parken verboten!

Das verbotswidrige Parken auf Gehwegen führt immer wieder zu Behinderungen und Gefährdungen von Fußgängern als auch  Rollstuhlfahrern und Müttern mit Kinderwagen.

Grundsätzlich ist das Parken auf Gehwegen verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die durch Bußgeld geahndet werden kann.

Insbesondere in den Geschäftsbereichen der Orte Dahlem und Schmidtheim wird trotz Aufklärungsarbeit und persönlicher Gespräche mit manchem Verkehrsteilnehmer oft ohne Rücksicht auf Gehwegen geparkt.
Angesprochene Gehwegparker tragen für diese Unsitte  gerne als Entschuldigung vor, dass sie mit ihrem Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer nicht behindern wollen.
Vielen Kraftfahrern ist dabei leider nicht bewusst, dass aber z. B. der Fußgänger, der Rollstuhlfahrer oder die Mutter mit dem Kinderwagen eben wegen dem falsch geparkten Fahrzeug dann den Gehweg verlassen und auf die Fahrbahn ausweichen muss, um das Hindernis zu umgehen.

Ordnungsgemäßes Parken auf der Fahrbahn dient auch der Verkehrsberuhigung!

Schnellfahrer werden gezwungen, innerhalb der Ortslagen langsam und vorsichtig die ordnungsgemäß geparkten Fahrzeuge zu umfahren.
Schließlich wird sich auch mancher LKW-Fahrer überlegen, ob er ordnungsgemäß beparkte Orte nicht besser umgeht.
Ich appelliere hiermit nochmals an die Einsicht der Kraftfahrer, nicht auf Gehwegen zu parken.
Vielmehr sollen sie, soweit dies möglich und erlaubt ist, ihr Fahrzeug auf der Fahrbahn, und zwar in Fahrrichtung rechts unmittelbar neben dem Bordstein, abstellen oder aber den nächsten Parkplatz aufsuchen.

Parken auf der Fahrbahn ist nicht zulässig, wo dies durch Halt- und Parkverbote gekennzeichnet ist sowie z. B.  in engen Kurven oder vor Grundstückseinfahrten.
 
Sollte auch in Zukunft keine Besserung der Parksituation  festzustellen sein, sehe ich mich gezwungen, Parkverstöße mit Verwarnungs- bzw. Bußgeldern zu ahnden.

Dahlem, den 29. Mai 2015 
  
Ihre Gemeindeverwaltung



Merkblatt für Tierhalter

Das Veterinäramt in Euskirchen erinnert noch einmal an die in der Viehverkehrsverordnung verankerte Pflicht zur Anmeldung jeglicher Nutztierhaltung einschließlich Bienen. Zu den meldepflichtigen Nutztieren gehören neben den Equiden (Pferde, Ponys, Esel) noch Rinder, Schweine inkl. Minipigs, Schafe, Ziegen, Gehegewild und Kameliden (Lamas, Alpakas, Guanakos, Vikunjas), aber auch jegliches Hausgeflügel wie Puten, Gänse, Enten, Hühner, Fasane, Rebhühner und Wachteln einschließlich Tauben und sonstige Laufvögel.

Tierhalter, die ihrer Anmeldepflicht bisher noch nicht nachgekommen sind, sollten ihre schriftliche Tierbestandsanmeldung bei der Tierseuchenkasse (Tierseuchenkasse NRW, Nevinghoff 6, 48147 Münster) unverzüglich nachholen. Anmeldevordrucke finden Sie im Internet unter den angegebenen Adressen.

Seit dem 1. Juli 2009 sind außerdem alle Pferde-, Pony- und Eselhalter verpflichtet, neugeborene Fohlen mit einem Mikrochip kennzeichnen und die Daten in einen Equidenpass eintragen zu lassen. Für ältere Einhufer (= Equiden) galt eine Übergangsfrist bis Ende 2009. Der Equidenpass kann durch die ausgebende Stelle (FN) allerdings erst nach einem Tierhalterabgleich mit der Pferdedatenbank (HIT) ausgestellt werden. Dazu müssen die Pferdehalter ihren Tierbestand bei der Tierseuchenkasse angemeldet haben. Diese in Pferdehalterkreisen nach wie vor wenig bekannte Anmeldepflicht gilt bereits seit vielen Jahren.

Der Grund für diese Rechtsverschärfungen liegt in der steigenden Gefahr von Tierseuchen auch bei Pferden wie z. B. afrikanische Pferdepest, Westnilfieber oder infektiöse Anämie. Durch den zunehmenden internationalen Tierverkehr und die Klimaveränderung wächst die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs auch exotischer Seuchen, nicht nur bei Pferden, dramatisch.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Hoftierarzt und im Internet auf den Homepages der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), des zuständigen Ministeriums (MUNLV) und der Tierseuchenkasse NRW.

Neben den Anmeldeverpflichtungen sind bei der Haltung der oben aufgeführten Tierarten zahlreiche tierschutzrechtliche und tierseuchenrechtlichte Vorgaben, Untersuchungen oder Impfungen zu beachten. Neben diesen und anderen relevanten Informationen finden sich auch entsprechende Anmeldeformulare auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-euskirchen/bürgerservice/veterinärwesen.

Für telefonische Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Abteilung Veterinärwesen während der üblichen Dienstzeiten unter 02251 - 15 253, 254 und 590 zur Verfügung.
gez. Dr. Weins



Pferdeäpfel - Pflicht zur Beseitigung

Vermehrt gehen beim Ordnungsamt Beschwerden über die landläufig als "Pferdeäpfel" bezeichneten Hinterlassenschaften auf Straßen und Rad- und Gehwegen ein.
Aus diesem Anlass weise ich darauf hin, dass neben Hundebesitzern auch Pferdebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu beseitigen haben.
Die Pferdeäpfel stellen auf öffentlichen Straßen und Rad- und Gehwegen für Fußgänger, Radfahrer, Inlinescater und Erholungssuchende ein großes Ärgernis und zum Teil sogar eine Gefahr dar.
Dabei hat eine Reiterin oder ein Reiter in Bezug auf die als Pferdeäpfel bezeichneten Hinterlassenschaften dieselben Pflichten wie ein Hundehalter.
Wer auf öffentlichen Verkehrsflächen reitet und sein Tier verunreinigt diese, ist nach der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Gemeinde Dahlem verpflichtet, die Pferdeäpfel unverzüglich zu beseitigen.
Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld geahndet werden.
Außerdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Reiten auf Gehwegen, auf Radwegen oder auf kombinierten Geh- und Radwegen nach der Straßenverkehrsordnung nicht zulässig ist.
Bitte helfen Sie aktiv mit, das Bild der Reiter und Pferdehalter in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Ein rücksichtsvolles und vorbildliches Auftreten wird hierbei stets als angenehm empfunden.


Ihre Gemeindeverwaltung



Arbeitsverbote an Sonn- und Feiertagen

An dieser Stelle möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass das Gesetz über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz NW) auch weiterhin in Kraft ist.

Danach gelten die Sonn- und Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der Erholung.

Nach § 3 des Feiertagsgesetzes NW sind an Sonn- und Feiertagen alle öffentlich bemerkbaren Arbeiten verboten, die geeignet sind, die äußere Ruhe des Tages zu stören. 

Hierzu zählen insbesondere alle Arbeiten mit lärmerzeugenden Maschinen und Geräten, wie z. B. Rasenmäher, Gras- und Rasentrimmer, Freischneider, Schredder, Holzbearbeitungsmaschinen (Sägen, Elektrohobel etc.), Baumaschinen, Betonmischer usw.

Selbst das Holzhacken oder Wohnungsumzüge verstoßen gegen die Arbeitsverbote an Sonn- und Feiertagen.

Ich bitte eindringlich um Beachtung der gesetzlichen Arbeitsverbote im Sinne des Feiertagsgesetzes an den Sonn- und Feiertagen. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit einer Geldbuße geahndet werden. 

Dahlem, 24. März 2016
Gemeindeverwaltung Dahlem
Ihr Ordnungsamt     



Gemeinde Hellenthal bearbeitet ab 01.03.2016 Rentenangelegenheiten...

... der Gemeinde Dahlem

Ab Dienstag kommender Woche ist das Sozialamt der Gemeindeverwaltung Hellenthal Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dahlem wenn es um die Unterstützung bei der Rentenantragstellung geht.

In Hellenthal sind drei Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter für diesen Aufgabenbereich eingesetzt.

Zuständige Sachbearbeiterin für die Gemeinde Dahlem ist Frau Ariane Gehlen.

Sprechzeiten und Kontakt:

Sprechzeiten nach Terminvereinbarung Montag bis Freitag von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Tel.: 02482 / 85138, Email: agehlen@hellenthal.de



Elektro-Altgeräte gehören nicht in die Tonne

PDF-Dokument PDF-Datei




Die Einwurfzeiten für die Altglascontainer

werktags von 7.00 bis 19.00 Uhr

sind im Interesse der unmittelbaren Anwohner unbedingt einzuhalten.

Insbesondere ist der Einwurf an Sonn- und Feiertagen nicht erlaubt.



Verunreinigungen durch Hunde

Leider werden hier in gewissen Abständen Verunreinigungen durch Hundekot auf Verkehrsflächen und Gehwegen im Gemeindegebiet gemeldet.
Dabei sind die Hundebesitzer selbst verpflichtet, die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner umgehend zu beseitigen.

Verschiedene Hundehalter lassen ihre Hunde das "Geschäft” auf der Straße, auf Bürgersteigen, Rad- und  Gehwegen, Plätzen und in öffentlichen Grünanlagen verrichten.
Solche Verunreinigungen sind für jeden Bürger ein Ärgernis und stellen auch eine hygienische Gefahr, insbesondere für Kleinkinder, dar.
Letztlich sind auch die Haus- und Grundstückseigentümer verärgert, da diese nach der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Dahlem die Pflicht haben, den Gehweg wöchentlich zu reinigen und somit auch die Hundehaufen zu entfernen.

Deshalb bitte ich alle Hundehalter eindringlich, nachstehende Punkte unbedingt zu beachten: 

• Lassen Sie ihren Hund niemals unbeaufsichtigt umherlaufen.
• Meiden Sie Spielplätze, auf denen Hunde prinzipiell nicht mitgeführt werden dürfen.
• Achten Sie darauf, wo Ihr Hund sein "Geschäft" erledigt. Bürgersteige, öffentliche Wege, Plätze und Grünanlagen sind dafür tabu!
• Sollte Ihr Hund dennoch an einer dieser Stellen sein "Geschäft" verrichten, sind Sie dazu verpflichtet, den Hundekot zu beseitigen. Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde oder Ihrer Mitmenschen, den Kot Ihres Hundes einzusammeln und zu entsorgen.
• Hundekot ist Abfall und gehört in die Restmülltonne bzw. in die aufgestellten speziellen Behälter für Hundeabfall (Hundestationen).
Rüsten Sie sich daher  beim Gassi gehen mit einer Tüte, einem Stück Papier   oder einer Pappe aus und sammeln den Kot Ihres Vierbeiners ein. So tragen Sie mit dazu bei, unsere Gemeinde sauber zu halten.

Ein Appell geht schließlich an alle Einwohner, Zivilcourage zu zeigen und gegebenenfalls einen Hundehalter auf die Hinterlassenschaft seines Hundes anzusprechen.
Schriftliche Hinweise über uneinsichtige Hundehalter nimmt auch das Ordnungsamt Dahlem, Herr Franz Schmitz, entgegen.

Die Gemeindeverwaltung weist letztlich alle Hundehalter darauf hin, dass gemäß § 5 Abs. 2 der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Dahlem vom 15. Mai 2003 die von ihren Tieren verursachten Verunreinigungen auf Straßen, Wegen und Plätzen unverzüglich und schadlos zu beseitigen sind.
Bei Verstößen handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit,  die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Ihre Gemeindeverwaltung



Wir haben Ihr neues Zuhause

Erfüllen Sie sich jetzt Ihren Wunsch nach einem eignen Zuhause in der Gemeinde Dahlem:

Die Zinsen sind so niedrig wie noch nie und die Gemeinde Dahlem bietet viele attraktive Baugrundstücke in den Orten Dahlem, Baasem, Schmidtheim und Kronenburg zu günstigen Preisen an.

Für die tägliche Versorgung ist alles vor Ort oder schnell erreichbar. Entspannung und Freizeit in schöner Natur und Landschaft beginnt direkt vor der Haustür.  

Während in den umliegenden Ballungsräumen die Preise für Wohneigentum stetig steigen, können Sie in der Gemeinde Dahlem für viel weniger Geld viel mehr Fläche und Raum realisieren. Mit der guten Anbindung und den Bahnhöfen sind Sie schnell in den größeren Städten.  

In den vier Ortschaften sind Grundstücke zwischen 500 m² und 1.500 m² verfügbar. Der Kaufpreis liegt, je nach Neubaugebiet, zwischen 36,30 € und 40,00 €/m².

Einen Kaufpreisnachlass von 1,50 €/m² je Kind bis zum 18. Lebensjahr (max. für 3 Kinder) gewährt die Gemeindeverwaltung beim Grundstückskauf. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen oder für Besichtigungstermine gerne an Herrn Erwin Bungartz, Tel. Nr.: 02447/95 55 47, Email: e.bungartz@dahlem.de  .

Baugebiet Dahlem

Baugebiet Baasem

Baugebiet Baasem



Ärzte-Standort Dahlem hat Zukunft

Nachfolge von Dr. med. Dieter Hodecker gesichert

Die ortsübergreifende Gemeinschaftspraxis mit Dr. med. Dieter Hodecker in Dahlem und Dr. med. Andreas Marian in Blankenheim stell seit vielen Jahren die hausärztliche Versorgung in der Gemeinde Dahlem sicher.
Die Ärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Karl Vermöhlen und Dr. med. Michael Hirzebruch unterstützen das Praxisteam auch bereits seit einigen Jahren.
Neben der altbewährten hausärztlichen Versorgung kümmern sich die Ärzte auch um die orthopädische, neurologische und internistische Rehabilitation und haben durch die gleichzeitige Tätigkeit in den Kliniken in St. Vith und Marmagen gute Verbindungen zum stationären Reha-Bereich.

In diesem Praxisteam konnte jetzt frühzeitig eine Nachfolgeregelung getroffen werden:
Frau Dr. med. Dorothee Romberg und Dr. med. Norman Marian beenden ihre Facharztausbildung im Jahr 2017 und werden dann in Dahlem wie auch in Blankenheim in der Gemeinschaftspraxis arbeiten und ermöglichen damit Dr. med. Dieter Hodecker den Übergang in den wohlverdienten Ruhestand.

Angesichts des hausärztlichen Nachwuchsmangels in den ländlichen Regionen ist die seine gute Nachricht für die Menschen in der Gemeinde Dahlem.



Feiertagsschutz

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Kostenloser E-Bike-Strom am Kyllradweg

Direkt am Kronenburger See hat die ene-Unternehmensgruppe eine Ladestation mit insgesamt acht Lademöglichkeiten geschaffen - Dahlems Bürgermeister Jan Lembach: "Idealer Standort"

Dahlem-Kronenburg - "Eine Stromtankstelle für E-Bikes steht hier am Kyllradweg an einem idealen Standort", berichtete Jan Lembach, Bürgermeister der Gemeinde Dahlem, am vergangenen Donnerstag in Kronenburg. Direkt in Sichtweite des Kronenburger Sees und neben zahlreichen Fahrradständern hatte die ene-Unternehmensgruppe für vier Fächer gesorgt, in denen Akkus für elektrisch unterstützte Räder aufgeladen werden. Zusammen mit Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, und ene-Pressesprecherin Kerstin Zimmermann nahm Bürgermeister Lembach die Ladestation jetzt offiziell in Betrieb.

Die "Tankstelle" sieht aus wie ein Schrank mit Schließfächern, das darauf abgebildete grüne Fahrrad gibt den ersten Hinweis auf die Nutzung. Zum Aufladen stehen insgesamt vier Schließfächer mit je zwei Steckdosen zur Verfügung, so dass sich acht Auflade-Möglichkeiten ergeben. Der Strom dafür ist für die E-Bike-Fahrer kostenlos. Alles, was man benötigt, ist ein Ein- oder Zwei-Euro-Stück als Pfand. Dann kann man seinen Helm und weitere Dinge ins Schließfach schließen, wo auch der Akku auflädt. Den Schlüssel kann man während der Ladezeit mitnehmen.
"Das Prinzip kennt man aus dem Schwimmbad", sagte Jan Lembach. Direkt am Kyllradweg in wenigen Schritten Entfernung zur Stromstation weist ein Schild auf die Lademöglichkeit hin. Lembach: "Gerade an Wochenenden ist der Radweg stark frequentiert, an einem sonnigen Samstag habe ich in einer Stunde 112 Räder gezählt."

Markus Böhm: "Wir haben bereits mit unserer E-Bike-Ladestation in Bad Münstereifel gute Erfahrungen gemacht. Die Radwege in der Eifel entwickeln sich ebenso rasant wie die Verkaufszahlen der E-Bikes. Deshalb stellen wir weitere Infrastruktur zur Verfügung und bringen so das Thema Elektromobilität weiter voran." Neben den bisher zwei Rad-Ladestationen hat die ene-Gruppe vier Stromtankstellen für Elektro-Autos im Stammgebiet erstellt. "Die werden immer häufiger genutzt", so Böhm, der am Rande verriet: "Weitere Ladestationen sind bereits in der Vorbereitung."

Der ene-Geschäftsführer ist selbst begeisterter Radfahrer auf Eifelstrecken und schwärmt von den neu erstellten Wegen entlang von Bahntrassen und Flusstälern. Gerade der Streckenabschnitt am Kronenburger See des insgesamt 19 Kilometer langen Kyllradweges sei ein absolutes Highlight. Wie Bürgermeister Lembach sagte, soll neben der Ladestation noch ein Automat aufgestellt werden, an dem man Fahrradschläuche für die schnelle Pannenhilfe ziehen kann.
Eifeler Presse Agentur/epa

Ladestation Kronenburg
Ab sofort kann am Kyllradweg am Streckenabschnitt Kronenburger See kostenlos Strom für E-Bikes getankt werden. Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, und Kerstin Zimmermann, ene-Pressesprecherin, eröffneten jetzt offiziell die Ladestation. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Ladestation Kronenburg Ab sofort kann am Kyllradweg am Streckenabschnitt Kronenburger See kostenlos Strom für E-Bikes getankt werden. Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, und Kerstin Zimmermann, ene-Pressesprecherin, eröffneten jetzt offiziell die Ladestation. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa



Bund der Steuerzahler: Ergebnisse des Abwassergebührenvergleichs

- Abwassergebührenbelastung in der Gemeinde relativ gering -

Die Abwassergebührenbelastung in der Gemeinde Dahlem gehört mit zu den geringsten im Vergleich mit Kommunen im Kreis Euskirchen. Dies geht aus den kürzlich herausgegebenen Veröffentlichungen des Bundes der Steuerzahler NRW hervor.

Nach einer Auswertung aller 11 kreisangehörigen Kommunen ist die Belastung für einen 4-Personen-Musterhaushalt, der 200 cbm Frischwasser verbraucht und 130 qm überbaute Fläche besitzt, im Kreis Euskirchen sehr unterschiedlich. Mit den veröffentlichten Vergleichsergebnissen bestätigt der Bund der Steuerzahler das seit Jahren stete Bemühen der Gemeinde zum Erhalt einer moderaten Abwassergebührenbelastung für unsere Bürger. Durch die in der Vergangenheit richtig genutzten Stellschrauben in unserer Gemeinde bei der Abwasserbeseitigung beträgt neben der jährlichen Grundgebühr von 66,00 € die Schutzwassergebühr derzeit 3,18 €/cbm. Für die Niederschlagswasserbeseitigung ist eine im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden relativ niedrige Gebühr von 0,66 €/cbm im Jahr 2015 zu entrichten.

Nach dem Vergleich des Bundes der Steuerzahler NRW stellt sich die Abwassergebührenbelastung im Kreis nach dem 4-Personen-Musterhaushalt wie folgt dar:

Bad Münstereifel 931,00 €
Blankenheim 702,40 €
Dahlem 787,80 €
Euskirchen 727,20 €
Hellenthal 880,50 €
Kall 948,20 €
Mechernich 1.017,80 €
Nettersheim 767,00 €
Schleiden 1.199,50 €
Weilerswist 844,60 €
Zülpich 923,00 €

Der Landesdurchschnitt in der Gebührenbelastung liegt nach den Feststellungen des Steuerzahlerbundes bei 700,69 € im Jahr. Im Vergleich hierzu kann das über dem Landesdurchschnitt liegende Ergebnis unserer Gemeinde relativ zufriedenstellend betrachtet werden, wenn man bedenkt, dass die geografische Lage eine wesentliche Rolle bei den Kosten für die Abwassereinrichtungen spielt. Beispielsweise müssen z.B. Eifelgemeinden mehr Investitionen tätigen (z.B. Rückhaltebecken oder Pumpstationen bauen) wie Kommunen auf dem flachen Land. Die zwangsläufig höheren Investitionskosten fließen natürlich in die Gebührenkalkulation ein. Umso mehr freut es, dass die Gebühren in unserer Gemeinde sich trotz umfassender Investitionsmaßnahmen, z.B. zur Fremdwasserbeseitigung, relativ moderat darstellen.

- ett.



Sauberes Wasser schützen

Richtiger Umgang mit Arzneimitteln

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass in Deutschland im Jahr bis zu 40.000 t Arzneimittel eingesetzt werden. Der Mensch scheidet die Wirkstoffe von Arzneimitteln zum Teil wieder aus. Diese Arzneimittelrückstände fließen mit dem häuslichen Abwasser in kommunale mechanisch biologische Kläranlagen, die Arzneimittelrückstände nicht entfernen können.

So gelangen die Arzneimittelrückstände in unsere Gewässer. Bereits heute gibt es Schädigungen bei Wasserorganismen oder fortpflanzungsgestörte Fische durch Hormone. Noch sind die derzeitigen Konzentrationen in Gewässern und im Trinkwasser für den Menschen unbedenklich, aber nicht für Fische, Muscheln, Schnecken und andere Kleinlebewesen. Die Ziele der Wasserrahmenrichtlinien werden dadurch verfehlt.

Viele Kläranlagenbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben zusätzliche Reinigungsmaßnahmen mit Ozonung oder Aktivkohle zur Reduzierung des Eintrages von Mikroschadstoffen wie Arzneimittelrückstände in unsere Gewässer ergriffen oder müssen diese in Zukunft nachrüsten.

Darüber hinaus kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass weniger Arzneimittel ins Abwasser gelangen. Helfen Sie deshalb mit, unsere Gewässer zu schützen und geben Sie Arzneimittel nicht ins Spülbecken oder in die Toilette.

So unterstützen Sie die Erhaltung unserer Ressource Wasser:
- Alte, ungenutzte Medikamente gehören einschließlich ihrer Verpackung  in die Schadstoffsammlung.
- Sie können auf den Recyclinghöfen oder am Schadstoffmobil abgegeben werden, auch einige Apotheken nehmen solche Medikamente zurück.
- Haushaltsübliche Kleinmengen können auch über die Restmülltonne entsorgt werden. Sie werden dann meistens in der Müllverbrennungsanlage schadlos vernichtet.

Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.umwelt.nrw.de.



Mit Forstchef NRW im Dahlemer Wald

Der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, war zu einem Informationstermin in der Gemeinde Dahlem zu Gast. Im Rathaus begrüßten Bürgermeister Jan Lembach, Fachbereichsleiter Erwin Bungartz und Gemeindeförster Ditmar Krumpen mit seinem Kollegen Bernhardt Ohlert die Delegation. Nach einer kurzen Vorstellung der Gemeinde führte Förster Krumpen den Gast aus der nordrhein-westfälischen Forstzentrale durch den Dahlemer Gemeindewald. Unterschiedliche Bewirtschaftungsformen standen dabei ebenso im Blickpunkt wie die Problematik um den hohen Rotwildbestand. An verschiedenen Standorten wurde immer wieder über forstliche Themen gefachsimpelt.
Zum Abschluss der Bereisung zeigte sich Andreas Wiebe erfreut über den `gesunden´ kommunalen Forstbetrieb und die gute personelle und fachliche Kooperation mit dem Landesbetriebs Wald und Holz über das Regionalforstamt Hocheifel - Zülpicher Börde.

Fachbereichsleiter Erwin Bungartz, Gemeinde Dahlem, Bürgermeister Jan Lembach, Christoph Böltz Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde, Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, Horst-Karl Dengel, Leiter Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde, Ditmar Krumpen, Förster Gemeinde Dahlem, Bernhard Ohlerth, Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde

Fachbereichsleiter Erwin Bungartz, Gemeinde Dahlem, Bürgermeister Jan Lembach, Christoph Böltz Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde, Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, Horst-Karl Dengel, Leiter Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde, Ditmar Krumpen, Förster Gemeinde Dahlem, Bernhard Ohlerth, Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde



Betonelemente abzugeben!

Die Gemeinde Dahlem gibt kostenlos ab:

23 Betonelemente, Innenmaße: 230 cm breit, 240 cm hoch, 200 cm tief,

Betonstärke: 30 cm, Standort: Bahnhof Kronenburg.

Für Informationen steht in der Gemeindeverwaltung Erwin Bungartz zur Verfügung, Tel.: 02447 955547



Halten und Führen von Hunden

In der Bevölkerung besteht immer wieder Klärungsbedarf zum Halten und Führen von Hunden. An dieser Stelle wird daher nochmals auf verschiedene gesetzliche Bestimmungen im Umgang mit Hunden hingewiesen:

Seit 01. Januar 2003 ist das Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz - LHundG NRW) in Kraft.

Nach § 5 LHundG NRW sind gefährliche Hunde innerhalb eines befriedeten Besitztums so zu halten, dass sie dieses gegen den Willen des Hundehalters nicht verlassen können.

Gefährliche Hunde sind gem. § 3 LHundG NRW Hunde der Rassen Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden.

Die Rassen Alano American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu sowie deren Kreuzungen untereinander sowie mit anderen Hunden gelten nach § 10 LHundG NRW ebenfalls als gefährlich.

Gefährliche Hunde sind auch:
Hunde, die mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität ausgebildet, gezüchtet oder gekreuzt worden sind, Hunde, mit denen eine Ausbildung zum Nachteil des Menschen, zum Schutzhund oder auf Zivilschärfe begonnen oder abgeschlossen worden ist, Hunde die einen Menschen gebissen haben, sofern dies nicht zur Verteidigung anlässlich einer strafbaren Handlung geschah, Hunde, die einen Menschen in Gefahr drohender Weise angesprungen haben, Hunde, die einen anderen Hund durch Biss verletzt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben, Hunde, die gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh, Katzen oder andere Tiere hetzen, beißen oder reißen.

Das Halten gefährlicher Hunde bedarf einer Erlaubnis durch das Ordnungsamt. Die Erlaubnisvoraussetzungen können im Einzelnen beim Ordnungsamt erfragt werden.
Diese Hunde sind grundsätzlich an der Leine zu führen. Darüber hinaus müssen sie einen das Beißen verhindernden Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung tragen.

Eine Befreiung vom Leinen- und Maulkorbzwang für Hunde gem. § 3 Abs. 2 und § 10 Abs. 1 LHundG NRW ist nur auf Antrag und nach Vorlage einer bestandenen Verhaltensprüfung möglich. Trotzdem gilt aber die allgemeine Leinenpflicht für bestimmte Bereiche (siehe "große Hunde") weiter.

Der Halter oder eine andere Aufsichtsperson muss von der körperlichen Konstitution her in der Lage sein, den Hund sicher an der Leine zu halten.

Eine andere Aufsichtsperson als der Halter muss das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die überwiegende Zahl der gehaltenen Hunde sind "große Hunde" im Sinne des § 11 Abs. 1 LHundG NRW, die ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder aber ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen (sogen. 20/40er Hunde).

Die großen Hunde sind beim Ordnungsamt unter Vorlage der Haftpflichtversicherungspolice (Mindestversicherungssumme von 500.000 € für Personenschäden und 250.000 € für sonstige Schäden) und des Sachkundenachweises anzumelden.
Leider muss immer wieder festgestellt werden, dass Halter großer Hunde entgegen der Verpflichtung im LHundG NRW ihren Hund nicht ordnungsgemäß beim Ordnungsamt angemeldet haben. Teilweise sind Hundehalter der irrigen Auffassung, dass mit einer Anmeldung der Tiere beim Steueramt die Angelegenheit erledigt sei.

Die Anmeldung bezieht sich auf den jeweiligen Hund. Verstirbt ein großer Hund und wird an dessen Stelle ein neuer großer Hund angeschafft, so ist für dieses Tier auch eine neue förmliche Anmeldung erforderlich.

Anmeldevordrucke zur Anmeldung eines großen Hundes werden auch im Internet unter www.dahlem.de "Formularservice" angeboten. Große Hunde sind dauerhaft per Mikrochip zu kennzeichnen. Der Mikrochipnachweis ist bei der Anmeldung ebenfalls vorzulegen.

Auch an den Halter von großen Hunden sind Anforderungen gestellt. Dieser muss die Sachkunde zu Halten eines großen Hundes nachweisen und er muss darüber hinaus auch zuverlässig sein.

Innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile auf öffentlichen Straßen und Plätzen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln dürfen große Hunde nur angeleint geführt werden. 

Darüber hinaus sind sämtliche Hunde so zu halten, dass sie

  • Menschen nicht belästigen, gefährden oder verletzen und Sachen nicht beschädigen,
  • nicht Wild, Vieh, Katzen oder Hunde hetzen oder reißen,
  • von Kinderspielplätzen, Sport- und Bolzplätzen fernbleiben,
  • die Gehwege in den Anlagen und an den Straßen nicht beschmutzen,
  • nicht aufsichtslos umherlaufen.

Im Wald dürfen Hunde außerhalb der Wege nur an der Leine geführt werden. Hundehalter haben unbedingt darauf zu achten, dass ihre Hunde nicht unangeleint durch Waldbestände herumlaufen und dem Wild nachstellen. Es sei darauf hingewiesen, dass die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen befugt sind, wildernde Hunde und Katzen abzuschießen.

Nach § 12 Landes-Immissionsschutzgesetz sind Tiere so zu halten, dass niemand durch die hiervon ausgehenden Immissionen, insbesondere durch den von den Tieren erzeugten Lärm, mehr als nur geringfügig belästigt wird.

Dies gilt insbesondere während der Nachtruhe in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr, wobei Hundegebell im Freien völlig zu unterbinden ist.

Wer einen Hund hält, sollte sich gleichzeitig auch der Pflichten bewusst sein, die er hierdurch der Allgemeinheit gegenüber auf sich nimmt.

Hundehalter, die ihre Tiere frei oder unbeaufsichtigt umherlaufen lassen,  handeln durch ihre Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit vollkommen rücksichtslos gegenüber ihren Mitbürgern.

Viele Mitmenschen, insbesondere Kinder und ältere Bürger, fühlen sich belästigt und sind oft sehr verängstigt. Schließlich ist es nicht ohne weiteres erkennbar, ob es sich bei einem freilaufenden Hund um ein gefährliches oder harmloses Tier handelt.

Äußerst unhygienisch ist es, wenn Hunde ihr "Geschäft" auf Gehwegen und in öffentlichen Anlagen verrichten. Es kann sogar beobachtet werden, dass Hunde gerade zu diesem Zweck in diesen Bereichen ausgeführt werden. Dies ist eine unverständliche Gedankenlosigkeit und Rücksichtslosigkeit.

Auf dem Land können sicher andere Maßstäbe angelegt werden wie in Stadtzentren. Dies darf aber keineswegs dazu führen, dass einige Hundehalter ihre Aufsichtspflicht zu Lasten der Allgemeinheit völlig ignorieren und damit auch den Ruf aller verantwortungsbewussten Hundebesitzer schädigen.

Ich bitte die Hundehalter hiermit um etwas mehr Verständnis und Rücksichtnahme.

  1. Ihre Gemeindeverwaltung



Die Müllalarm-App

Geht es Ihnen auch so?
Schon wieder vergessen, die Rest-, Bio-, gelbe Tonne und evtl. blaue Tonne rechtzeitig zur Abfuhr für die nächste Leerung an die Straße zu stellen? Sie hätten gerne eine Info für die nächste Sperrgut-Abfuhr?

Mit der kostenlosen Service-App der Firma Schönmackers vergessen Sie keinen Abfuhrtermin mehr; auch wenn die Abfuhr ausnahmsweise an einem anderen Wochentag erfolgt.
Die App bietet eine Übersicht aller Abfuhrtermine in der Gemeinde.
Folgende Funktionen bietet die App:

  • Auswahl der gewünschten Gemeinde aus einer Liste aller zulässigen Orte
  • Eingabe mehrerer alternativer Adressen möglich
  • Anzeige aller Abfuhrtermine für eine Adresse oder wahlweise Anzeige aller Termine für eine bestimmte Fraktion
  • Erinnerung per Push-Benachrichtigung einen Tag vor der nächsten Leerung, möglich für alle Termine oder alternativ nur für ausgewählte Termine
  • Übertragung aller oder einzelner Termine in Ihren Kalender wählbar

Müllalarm im Apple App Store:
https//itunes.apple.com/de/app/mullalarm/id581173412?mt=8

Müllalarm im Google Play Store:
https//play.google.com/store/apps/details?id=de.wastewatcher.muellalarm

Service-App der Firma Schönmackers
http://www.schoenmackers.de/Kempen/Service/ServiceApp/index.php
Sofern Fragen zu dieser Service-App bestehen: app-helpdesk@schoenmackers.de

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